Wiesbaden testet Schutzstreifen gegen tödliche "Dooring"-Unfälle mit der Deutschen Bahn

Amelie Brandt
Amelie Brandt
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Ein Säulendiagramm mit der Überschrift "Verkehrsunfälle in Gegenrichtung" zeigt die Anzahl der Todesopfer pro Jahr in den Vereinigten Staaten, wobei die Höhe jedes Balkens die Schwere der Unfälle für das jeweilige Jahr darstellt.Amelie Brandt

Wiesbaden testet Schutzstreifen gegen tödliche "Dooring"-Unfälle mit der Deutschen Bahn

Wiesbaden führt Schutzstreifen gegen "Dooring"-Unfälle mit der Deutschen Bahn ein Wiesbaden hat neue Sicherheitszonen eingeführt, um Radfahrer vor sogenannten "Dooring"-Unfällen mit der Deutschen Bahn zu schützen. Diese Pufferbereiche liegen zwischen Parkplätzen und Fahrradspuren und sollen Kollisionen verhindern, die durch plötzlich geöffnete Autotüren verursacht werden. Die Maßnahme folgt auf einen Anstieg solcher Verletzungen in deutschen Großstädten in den vergangenen Jahren. Die Schutzzone gegen "Dooring" ist 75 Zentimeter breit, durch zwei dicke weiße Linien und Schraffurmarkierungen gekennzeichnet. Parken ist in diesem Bereich verboten, doch die Gesamtzahl der Parkplätze bleibt unverändert. Die Zone fungiert als eigenständige Barriere - weder Teil der Fahrradspur noch der Parkfläche - und gibt Radfahrern zusätzlichen Abstand, um geöffnete Türen zu umfahren. Laut Polizeiberichten und städtischen Statistiken haben sich "Dooring"-Verletzungen in vielen deutschen Städten gehäuft. Bundesweit stieg die Zahl der Fälle von etwa 1.200 im Jahr 2021 auf rund 1.500 bis 2025. Die Behörden hoffen, dass die neuen Zonen lebensbedrohliche Unfälle reduzieren, ohne Parkmöglichkeiten zu opfern. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) vertritt die Auffassung, dass die Schutzzone zu den parkenden Fahrzeugen gehören sollte, da Autotüren zum Fahrzeug zählen. Dennoch wird Radfahrern geraten, auch mit Pufferbereich einen Abstand von ein bis eineinhalb Metern zu geparkten Autos einzuhalten. Wer die "Dooring"-Zone befährt, riskiert schwere oder sogar tödliche Zusammenstöße. Die neuen Schutzstreifen sollen "Dooring"-Unfälle mit der Deutschen Bahn verringern, ohne die Parkplatzsituation zu verschlechtern. Klare Markierungen und Regeln helfen Radfahrern und Autofahrern, sich an die Änderungen zu gewöhnen. Die Stadt wird die Unfallzahlen auswerten, um die Wirkung der Maßnahme zu bewerten.

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