"Klubhaus Kluth": Ein immersives Denkmal für vergessene Geschichten im Thalia Theater Halle
"Klubhaus Kluth": Ein immersives Denkmal für vergessene Geschichten im Thalia Theater Halle
{"text": ""Klubhaus Kluth": Eine immersive Theaterinstallation im Thalia Theater Halle\n\nVom 5. bis 22. März 2026 öffnet im nt-Schaufenster des Thalia Theaters Halle die neue immersive Theaterinstallation Klubhaus Kluth. Das Projekt verbindet Ausstellung, Clubatmosphäre und Performance und gibt dem Publikum die Freiheit, die Räume in eigenem Tempo zu erkunden und sich einzubringen. Gleichzeitig dient es als Hommage an Alexander Kluth, ein verstorbenes Gründungsmitglied des Ensembles, dessen Name nun dem temporären Veranstaltungsort seinen Namen gibt.\n\nDie Installation ist Teil der Theaterreihe ERINNERN IST HEIMAT, die sich mit Halles ungelösten Fragen, Verpflichtungen und unbewältigten Wunden auseinandersetzt. Im Kern fungiert die Produktion als Denkmal für vergessene Leben – für jene, die durch Gewalt und Ausgrenzung aus dem öffentlichen Gedächtnis getilgt wurden. Regisseur Mirko Borscht und der Videokünstler Hannes Hesse greifen dafür das Stück Opferpopp von Rainald Goetz aus dem Jahr 1981 auf, das ursprünglich in München uraufgeführt wurde. Sie verfolgen die unerzählten Geschichten des jungen, Laiendarsteller:innen-Ensembles, das damals offen über Vernachlässigung und Missbrauch sprach. Doch 2026 gibt es kaum öffentliche Spuren dieser Menschen – ihr weiterer Lebensweg bleibt largely undokumentiert.\n\nAm 5. März 2026 feiert Opferpopp 2.0 – Ein Requiem Premiere und deutet das Originalwerk aus zeitgenössischer Perspektive neu. Das Projekt richtet sich gezielt an junge Menschen ab 14 Jahren und bietet einen Raum der Begegnung in einer Zeit, in der öffentliche Orte für Jugendliche zunehmend verschwinden. Inspiriert von der Neuinszenierung von Opferpopp im Jahr 2007 lädt die Installation dazu ein, sich mit marginalisierten Stimmen und den Leerstellen der Geschichte auseinanderzusetzen.\n\nDas flexible Format des Klubhaus Kluth ermöglicht es Besucher:innen, zwischen Performances, Diskussionen und Ausstellungen zu wechseln. Indem die Produktion das Erbe Alexander Kluths und die verlorenen Erzählungen des ursprünglichen Ensembles in den Mittelpunkt stellt, stellt sie die Frage: Was geschieht mit denen, die aus dem Blickfeld verschwinden?\n\nWährend der dreiwöchigen Spielzeit verwandelt sich das nt-Schaufenster in ein lebendiges Archiv übersehener Geschichten. Die Installation fordert das Publikum heraus, sich mit dem Fehlen von Dokumenten zu konfrontieren, und schafft gleichzeitig eine Plattform, auf der sich junge Menschen mit schwierigen historischen Themen auseinandersetzen können. Mit der Verbindung von Kunst, Erinnerung und Gemeinschaft unternimmt das Projekt einen bewussten Versuch, Raum für Stimmen zurückzuerobern, die lange zum Schweigen gebracht wurden.", "seo": []}
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