Hanau startet Internationalen Wochen gegen Rassismus mit neuem Konzept und längerem Programm

Amelie Brandt
Amelie Brandt
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Ein Plakat mit den Worten "Gesellschaft heute für Frieden, Fortschritt & Humanität" in fetter, schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, umrahmt von einem hellgelben Rand und verziert mit einer bunten Illustration einer Person mit ausgebreiteten Armen.Amelie Brandt

Hanau startet Internationalen Wochen gegen Rassismus mit neuem Konzept und längerem Programm

Hanau startet seine Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWAR) früher als üblich – bereits am 20. Februar 2023. Die Kampagne läuft bis zum 29. März und unterstreicht damit das anhaltende Engagement der Stadt für Vielfalt und Solidarität. In diesem Jahr stehen die Veranstaltungen unter dem bundesweiten Motto "100 % Menschenwürde – Gemeinsam gegen Rassismus" und werden vom neu gegründeten Haus für Demokratie und Vielfalt (HDV) organisiert.

Hanau beteiligt sich seit 2008 an den Internationalen Wochen gegen Rassismus, mit jährlich rund 50 lokalen Gruppen, Vereinen und Einzelpersonen, die sich einbringen. Die Ausgabe 2023 markiert einen Wandel: Erstmals übernimmt das HDV die Planung und Koordination. Die Events setzen sich mit Themen wie Erinnerung, Verantwortung und demokratischem Miteinander auseinander – und widmen sich dabei auch aktuellen Bedrohungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Der Zeitrahmen ist bewusst gewählt: Die Kampagne beginnt kurz nach dem 19. Februar, dem Jahrestag der rassistischen Anschläge von Hanau 2020, und mündet in den 21. März, den Internationalen Tag der Beseitigung rassistischer Diskriminierung der Vereinten Nationen. Bundesweit nehmen über 300.000 Menschen an mehr als 5.000 Veranstaltungen teil – damit sind die IWAR die bisher größte Antirassismus-Initiative Deutschlands.

Das diesjährige Programm präsentiert sich mit einem neuen visuellen Auftritt, einer stärkeren Präsenz in sozialen Medien und einem digitalen Veranstaltungskalender auf der Website des HDV. Bürgermeister Claus Kaminsky betonte erneut Hanaus Verpflichtung, durch diese Initiativen Solidarität und Respekt zu fördern. Gleichzeitig unterstützt die bundesweite Stiftung für die IWAR weiterhin Projekte, die Rassismus abbauen und Minderheiten stärken sollen.

Während die Teilnehmerzahlen variieren, veranstalten Städte wie Bielefeld, Rostock und Karlsruhe seit mindestens 2008 jährlich Aktionen. Andere, darunter Bremen, Gronau und Cottbus, sind in den letzten Jahren hinzugekommen – in einigen Regionen sind bereits Aktivitäten für 2025 geplant.

Die Kampagne 2023 ist länger als in den Vorjahren und bietet Workshops, Diskussionsrunden sowie kulturelle Veranstaltungen. Die Veranstalter hoffen, mit dem erweiterten digitalen und Präsenzangebot ein breiteres Publikum zu erreichen. Hanaus früherer Start und die neue, HDV-geführte Struktur deuten auf eine vertiefte Ausrichtung auf langfristige Antirassismus-Arbeit hin.

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