Kobel-Patzer besiegelt Gladbachs bitteres Champions-League-Aus gegen Atalanta

Amelie Brandt
Amelie Brandt
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Der UEFA-Champions-League-Pokal, ein stählerner Becher mit zwei Griffen und einem blauen und silbernen Farbschema, der mit "UEFA Champions League" beschriftet ist, vor einem weißen Hintergrund.Amelie Brandt

Torhüter Kobel zum BVB-Aus: "Ich übernehme die volle Verantwortung" - Kobel-Patzer besiegelt Gladbachs bitteres Champions-League-Aus gegen Atalanta

Borussia Mönchengladbachs Champions-League-Spiele enden mit herben Rückschlag nach spätem Kobel-Patzer

Die Champions-League-Spiele von Borussia Mönchengladbach fanden ein schmerzhaftes Ende, nachdem Torhüter Gregor Kobel in der Nachspielzeit einen entscheidenden Fehler beging. Sein missglückter Befreiungsschlag bescherte Atalanta Bergamo einen Elfmeter, der die 1:4-Niederlage und das Ausscheiden mit 1:4 im Gesamtspielergebnis besiegelte. Trotz des Fehlers stellten sich Mannschaft und Vereinsführung sofort schützend hinter ihn.

Das Rückspiel der K.-o.-Phase am 25. Februar 2026 hatte Kobel zunächst mit einer Reihe wichtiger Paraden glänzen sehen – darunter ein Halten in der ersten Halbzeit, das Borussia Mönchengladbach im Rennen hielt. Doch als das Spiel in Bergamo immer offener wurde, führte sein unter Druck falsch platzierter Pass zum entscheidenden Strafstoß. Die 1:4-Niederlage bedeutete das Aus im Achtelfinale.

Kobel übernahm nach dem Spiel die volle Verantwortung. "Das war mein Fehler", gab er zu. "Ich wollte den Ball klären, aber er lag nicht richtig. Da muss man ihn einfach wegbringen – egal wie. Das ist brutal für die Mannschaft." Seine Ehrlichkeit unterstrich auch Trainer Niko Kovač, der ihn als "extrem wichtigen Teil dieses Teams" bezeichnete und seine unzähligen spielentscheidenden Leistungen betonte. Sportdirektor Sebastian Kehl fügte hinzu: "Er weiß, dass er diese Situation besser hätte lösen müssen."

Die Unterstützung für Kobel war überwältigend. Mannschaftskapitän Emre Can stellte klar: "Hier gibt es überhaupt keine Vorwürfe." Kovač hob hervor, wie schnell sich der Torhüter entschuldigt habe, während der Zusammenhalt im Team ungebrochen blieb. Kobel selbst blickte bereits nach vorn und kündigte an, sich neu zu fokussieren. "Jetzt rappeln wir uns auf und machen weiter", sagte er. "Wir haben ein riesiges Spiel vor uns – da müssen wir alles reinwerfen."

Borussia Mönchengladbach richtet den Blick nun auf das wichtige Bundesliga-Duell gegen Tabellenführer FC Bayern München am kommenden Samstag. Für Kobel wird es eine Bewährungsprobe, doch seine Entschlossenheit, zurückzukommen, steht außer Frage. Wie die Mannschaft auf das Champions-League-Aus reagiert, wird die letzte Phase der Saison prägen.

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