Bundesliga führt 70-Prozent-Regel für Spieler- und Personalkosten ein

Nico Schulz
Nico Schulz
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Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball vor ihnen, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen und dem Himmel.Nico Schulz

Präsident Göttlich von St. Pauli begrüßt Einführung der Gehaltsdecke im deutschen Profifußball - Bundesliga führt 70-Prozent-Regel für Spieler- und Personalkosten ein

Deutsche Fußballvereine haben sich darauf geeinigt, die Ausgaben für Spieler und Personal auf 70 Prozent ihrer Einnahmen zu begrenzen. Die Entscheidung wurde von allen 36 Mannschaften der ersten und zweiten Bundesliga getroffen. Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli, lobte den Schritt als wichtigen Fortschritt für eine bessere finanzielle Steuerung in der Liga.

Die neue Regelung knüpft die Personalkosten direkt an die Erträge jedes Vereins – statt wie bisher einen festen Betrag für alle vorzugeben. Dieser Ansatz unterscheidet sich vom US-amerikanischen Modell einer Gehaltsgrenze, bei dem für alle Teams dieselbe Obergrenze gilt. Göttlich bezeichnete die 70-Prozent-Marke als einen notwendigen Ausgangspunkt, um den Wettbewerb und die finanzielle Stabilität der Vereine in der 1. Bundesliga und 2. Bundesliga zu schützen.

Er deutete zudem an, dass weitere Maßnahmen wie eine Begrenzung der Kadergröße oder strengere Gehaltsdeckel in Zukunft eingeführt werden könnten. Daten dazu, wie sich die Lohnausgaben in den vergangenen fünf Jahren entwickelt haben oder welche Vereine die neue Grenze derzeit überschreiten, wurden nicht veröffentlicht.

Die Obergrenze gilt für alle Clubs der ersten und zweiten Liga in Deutschland. Ziel ist es, eine übermäßige Verschuldung zu verhindern und finanzielle Risiken in den Ligen zu verringern. Die Vereine müssen nun ihre Haushalte anpassen, um innerhalb der 70-Prozent-Grenze zu bleiben.

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