Grüne fordern schärfere Social-Media-Regeln für Kinder und Jugendliche

Lina Lange
Lina Lange
2 Min.
Ein Plakat mit einem Wasserpfeifen, Marihuanablättern, einer Zigarette und einem Text über die Verbindung zwischen E-Zigarettengebrauch und anderen Tabakprodukten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.Lina Lange

Hessische Grünen fordern ebenfalls Social-Media-Verbot für Kinder - Grüne fordern schärfere Social-Media-Regeln für Kinder und Jugendliche

Die Grünen haben einen 13-Punkte-Plan vorgelegt, um die Regeln für die Nutzung sozialer Medien durch Kinder zu verschärfen. Die Vorschläge umfassen ein Verbot von Konten für unter 13-Jährige sowie die Pflicht zur elterlichen Zustimmung für 13- bis 15-Jährige. Weitere Maßnahmen zielen auf die Bekämpfung von Suchtgefahren, die Online-Überwachung und Offline-Aktivitäten für junge Nutzer ab.

Der Plan wird vorgestellt, während politische Parteien über strengere Altersgrenzen diskutieren. CDU und SPD setzen sich ebenfalls für eigene Beschränkungen auf Plattformen wie TikTok und Instagram ein.

Laut den Grünen-Vorschlägen soll Kindern unter 13 Jahren die Erstellung von Social-Media-Accounts untersagt werden. Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren benötigten für eine Anmeldung die Erlaubnis ihrer Eltern. Zudem fordert die Partei ein Verbot von Funktionen, die exzessive Nutzung fördern – etwa endloses Scrollen – für alle unter 18-Jährigen.

Um junge Nutzer zu unterstützen, schlagen die Grünen den Ausbau von Beratungsangeboten und psychosozialer Hilfe vor. Geplant ist die Einstellung von "digitalen Straßenarbeitern", die mit Jugendlichen online in Kontakt treten, sowie eine "authentische Polizeipräsenz" in digitalen Räumen. Medienkompetenz soll bereits im Kindergarten vermittelt werden, wobei Kinder und Jugendliche in die Gestaltung künftiger Regelungen einbezogen werden.

Die Grünen fordern zudem mehr Offline-Freizeitangebote, um die Bildschirmzeit zu reduzieren. Ihr Plan unterscheidet sich von den Ansätzen anderer Parteien: Die CDU befürwortet ein Mindestalter von 14 Jahren, während die SPD ein vollständiges Verbot für unter 14-Jährige und eine eingeschränkte Plattformversion für 14- bis 16-Jährige verlangt. Frankreich geht noch weiter und führt ab September 2026 eine Altersgrenze von 15 Jahren ein.

Die Vorschläge der Grünen zielen darauf ab, Suchtrisiken einzudämmen und die Sicherheit junger Nutzer im Internet zu verbessern. Bei einer Umsetzung würden strengere Alterskontrollen, elterliche Aufsichtsinstrumente und Unterstützungsangebote eingeführt. Die Debatte spiegelt die wachsende Besorgnis in Europa über die unregulierte Nutzung sozialer Medien durch Kinder wider.

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