Franziska van Almsick kämpft gegen Hass im Netz im deutschen Sport

Lina Lange
Lina Lange
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Ein Buch mit dem Titel "Olympische Übersichtszeitschrift" mit mehreren Medaillen und fetter Schrift auf dem Cover.Lina Lange

Franziska van Almsick kämpft gegen Hass im Netz im deutschen Sport

Schwimm-Legende Franziska van Almsick positioniert sich gegen Hass im Netz gegen Sportlerinnen und Sportler. Die deutsche Bahn-Ikone Franziska van Almsick hat sich gegen die zunehmende Welle digitaler Angriffe auf Athletinnen und Athleten ausgesprochen. Ihre Stellungnahme folgt auf die Hassnachrichten, die die Biathletin Franziska Preuß nach ihren Olympischen Auftritten erreichte. Die Vorfälle haben die Debatte über psychische Gesundheit und digitale Belästigung im Sport neu entfacht. Van Almsick nahm diese Woche als stellvertretende Vorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe am Ball des Sports in Frankfurt teil. Dort betonte sie das wachsende Problem von Online-Attacken auf Sportler:innen und bezeichnete den Trend als zunehmend besorgniserregend. Die Diskussion über Hass im Netz und das Wohlbefinden von Athlet:innen hat in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren an Fahrt aufgenommen. Prominente Fälle – wie die rassistischen Beleidigungen gegen Fußballer Antonio Rüdiger 2021 oder die Schilderungen der Bahn-Sportlerin Sarah Köhler über Belästigung in sozialen Medien 2023 – rückten das Thema in den Fokus. Diese Vorfälle führten zu Forderungen nach schärferen Regulierungen für digitale Plattformen. International gewann die Debatte an Dynamik, als die Turnerin Simone Biles sich 2021 von den Olympischen Spielen in Tokio zurückzog und die Tennisspielerin Naomi Osaka die French Open desselben Jahres verließ – beide mit Verweis auf psychische Belastungen. Während diese Ereignisse weltweite Diskussionen auslösten, konzentrierte sich die deutsche Öffentlichkeit vor allem auf Vorfälle im Fußball. Van Almsick, die die jüngsten Olympischen Spiele aufmerksam verfolgte, sprach den deutschen Athlet:innen ihre Unterstützung aus. Sie verurteilte die Angriffe auf Preuß und stellte klar, dass solcher Hass im Sport nichts verloren habe. Die Aussagen der ehemaligen Bahn-Sportlerin reiht sich ein in den wachsenden Aufruf, Sportler:innen besser vor digitaler Hetze zu schützen. Die Kritik an Preuß und anderen Sportler:innen lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf das Problem des Online-Hasses im deutschen Sport. Van Almsicks Engagement spiegelt die breiteren Sorgen um die psychische Belastung von Athlet:innen wider. Mit steigendem öffentlichen Bewusstsein wächst auch der Druck, wirksamere Schutzmechanismen gegen digitale Angriffe zu schaffen.

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