Eine Woche voller Vorfälle hält Fulda in Atem: Von Brand bis Vandalismus

Tim Richter
Tim Richter
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Eine Hand hält ein Schild mit der Aufschrift "Stoppt Kriminelle" mit einer Gruppe von Menschen im Hintergrund, die Fahnen schwenken, und Text, der die Verwendung von menschlichem Haar befürwortet.Tim Richter

Eine Woche voller Vorfälle hält Fulda in Atem: Von Brand bis Vandalismus

Eine Reihe von Vorfällen in Fulda hat die Behörden in der vergangenen Kalenderwoche in Atem gehalten. Am Donnerstag, dem 19. Februar, wurden zwei Jugendliche wegen der Beschädigung von Wahlplakaten in Hanau festgenommen, während am selben Tag ein Diebstahl aus einem Transporter gemeldet wurde. Unterdessen richtete ein Scheunenbrand in den frühen Morgenstunden des Freitags erhebliche Schäden an, und bereits früher in der Woche war eine Tiefgarage Ziel von Vandalismus geworden.

Der erste Vorfall ereignete sich am Donnerstag, dem 19. Februar, in der Bahnhofstraße, als zwei Personen im Alter von 17 und 18 Jahren dabei erwischt wurden, Wahlplakate zu beschädigen. Die Polizei nahm sie in der Steinweg fest; beide müssen sich nun wegen Strafanzeigen verantworten.

Ebenfalls am selben Tag wurde aus einem weißen Ford Transit, der in der Propsteihofstraße geparkt war, eine unbekannte Geldsumme gestohlen. Der Diebstahl geschah zwischen 9 und 13 Uhr, bisher gibt es keine Tatverdächtigen.

Schon früher in der Woche hatten Unbekannte zwei Innenwände einer Tiefgarage in der Lindenstraße mit Graffiti besprüht. Der Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt.

In den frühen Morgenstunden des Freitags, dem 20. Februar, rückten Feuerwehrkräfte dann zu einem Scheunenbrand in der Mühlenstraße im Stadtteil Lahrbach aus. Der Notruf ging gegen 2:40 Uhr ein, zu diesem Zeitpunkt stand das Gebäude bereits vollständig in Flammen. Verletzte gab es nicht, doch das Feuer griff auf ein benachbartes, leerstehendes Haus über und verursachte dort weitere Schäden. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen unter Kontrolle bringen, erste Schätzungen gehen jedoch von einem Sachschaden in Höhe von etwa 200.000 Euro aus. Die Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

In den vergangenen Jahren haben lokale Initiativen wie Fulda gegen Rechts sowie die regionale Arbeitsgruppe No Hate Speech Hessen aktiv gegen Vandalismus und Hasssymbolik vorgegangen. Zu ihren Maßnahmen zählen die schnelle Beseitigung von Graffiti, Aufklärungsworkshops an Schulen und Unterstützungsangebote für Betroffene.

Die beiden wegen der Plakatbeschädigung festgenommenen Jugendlichen müssen sich nun vor Gericht verantworten, während die Ermittlungen zum Diebstahl und zum Tiefgaragen-Vandalismus weiterlaufen. Die Brandermittler untersuchen weiterhin die Ursache des Scheunenbrandes, der ein leerstehendes Haus strukturell beschädigt hat. Lokale Gruppen bleiben wachsam, um ähnliche Vorfälle in der Region künftig zu verhindern.

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