AfD-Spitzenkandidat Seldenreich will Wiesbaden mit Sicherheit, Sparen und Verkehrswende umkrempeln
AfD-Spitzenkandidat Seldenreich will Wiesbaden mit Sicherheit, Sparen und Verkehrswende umkrempeln
Denis Seldenreich, Spitzenkandidat der AfD für Wiesbaden, hat drei zentrale Schwerpunkte für die Stadt definiert: die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung, die Sanierung der Haushaltslage und eine Reform der Verkehrspolitik. Seine Vorschläge kommen zu einer Zeit, in der sich die politische Landschaft Hessens vor der Landtagswahl 2026 verschiebt – mit wachsender Unterstützung für die Grünen und die AfD, während traditionelle Parteien wie CDU und SPD an Zuspruch verlieren.
Seldenreich kritisiert, dass strukturelle Überausgaben und bürokratische Ineffizienz die Wirtschaftskraft und Lebensqualität Wiesbadens geschwächt hätten. Allein seit 2016 sei die Stadtverwaltung um 1.200 Stellen gewachsen – ohne spürbaren Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger.
Um die Sicherheitslage zu verbessern, fordert Seldenreich eine stärkere Präsenz der kommunalen Polizei. Sein Plan umfasst bessere Straßenbeleuchtung und gezielte Videoüberwachung in Brennpunkten. Diese Maßnahmen sollen Kriminalität eindämmen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken.
Bei den Finanzen schlägt er vor, Verwaltungsstellen abzubauen, Prozesse zu verschlanken und Bürokratie abzubauen. Ziel ist es, die Ausgaben zu begrenzen und den Haushalt nachhaltiger zu gestalten. Zudem plädiert er dafür, klimabedingte Auflagen zu überprüfen, die Wohnungsbau und Gewerbeprojekte verteuern.
Im Verkehr setzt sich Seldenreich für die Wiedereinführung von Tempo 50 und eine grüne Welle ein, um Staus zu reduzieren. Umweltspuren lehnt er ab, da sie seiner Meinung nach den Verkehrsfluss behindern. Der Öffentliche Nahverkehr soll durch optimierte Buslinien effizienter werden, während die Anschaffung von E-Bussen wegen steigender Kosten neu bewertet werden müsste. Autofahrer will er durch mehr kostenlose Parkplätze und Maßnahmen gegen die weitere Verödung der Innenstadt entlasten.
Für die Wirtschaft fordert Seldenreich eine beschleunigte Erschließung von Gewerbeflächen. Die Stadt solle brachliegende Grundstücke aktivieren und marktgerecht ausweisen. Vereinfachte Planungsverfahren, geringere Gebühren und ein besserer Zugang für Zulieferer sollen Investitionen und Arbeitsplätze fördern.
Auch bezahlbarer Wohnraum steht auf seiner Agenda. Hier will er bürokratische Hürden – insbesondere Klimavorgaben – abbauen und Wohngeld für einkommensschwache Haushalte einführen.
Seldenreichs Pläne spiegeln die politischen Verschiebungen in Wiesbaden wider. Bei der Landtagswahl 2026 erreichten die Grünen 30,3 Prozent (plus 5,6 Prozentpunkte), die AfD 18,7 Prozent (plus 9,0). Gleichzeitig verlor die CDU 2,3 Punkte und kam auf 29,7 Prozent, während die SPD mit 5,5 Prozent (minus 5,5) abstürzte. Grünen und CDU verfügen nun über eine Zweidrittelmehrheit; kleinere Parteien wie FDP und Linke sind nicht mehr vertreten.
Mit seinen Vorhaben will Seldenreich die finanziellen Engpässe Wiesbadens angehen, Sicherheitslücken schließen und die Verkehrssituation verbessern. Sein Fokus auf Bürokratieabbau, Tempolimits und Gewerbeflächenausweisung entspricht der AfD-Linie nach mehr Effizienz und Kostenkontrolle. Ob die Pläne umgesetzt werden, hängt nun von der politischen Unterstützung ab – in einer Zeit, in der sich die Wahllandschaft neu formiert und die Debatten über die künftige Stadtpolitik prägt.
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