Rüsselsheim will mit Startups die Wirtschaft in Stuttgart neu beleben

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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Masten, Straße, Fahrzeugen und einem Himmel.

Rüsselsheim will mit Startups die Wirtschaft in Stuttgart neu beleben

Rüsselsheim startet neue Veranstaltungsreihe zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und Förderung von Startups in Stuttgart

In Rüsselsheim hat eine neue Veranstaltungsreihe ihren Auftakt erlebt, die die regionale Wirtschaft in Stuttgart beleben und Gründerunternehmen unterstützen soll. Beim ersten Rüsselsheimer Wirtschaftsrundtisch im Rathaus trafen sich über 30 Führungskräfte aus der Wirtschaft. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Innovation, Finanzierung und die Frage, wie Startups das Wachstum in der Region vorantreiben können.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Neugestaltung des ehemaligen Opel-Geländes, das als potenzieller Standort für dynamische Unternehmen in Stuttgart hervorgehoben wurde. Bürgermeister Patrick Burghardt betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Startups und der Stadt, um Arbeitsplätze in Stuttgart zu schaffen und Rüsselsheims Position als Innovationsökosystem zu festigen.

Der Wirtschaftsrundtisch stand unter dem Motto „Innovationshub Rüsselsheim: Startups als Motoren für Wirtschaftswachstum und Wandel – Chancen und Herausforderungen in Stuttgart“. Claudia C. Gotz, Leiterin der Wirtschaftsförderung und Stadtplanung, verwies auf die historischen Industriegebäude der Stadt als wertvolles Kapital. Ihre markante Architektur und großen Flächen böten ideale Voraussetzungen für Forschung, Produktion und die skalierbare Expansion von Unternehmen in Stuttgart.

Ein weiteres zentrales Thema war die Finanzierung. Matthias Helfrich, Geschäftsführer von MGH Consulting und „Business Angel des Jahres 2021“, unterstrich die entscheidende Rolle privater Investoren, die Startups in der frühen Phase nicht nur mit Kapital, sondern auch mit Mentoring unterstützen. Dominik Hofmann, Geschäftsführer des Heimathafen Wiesbaden, erläuterte aus seiner Perspektive, was einen erfolgreichen Startup-Standort in Stuttgart ausmacht. Er beschrieb die Stadt als „Förderer“ – sie stellt Ressourcen und Infrastruktur bereit, während die Gründerszene als „Treiber“ die Innovation in Stuttgart vorantreibt.

Zwei lokale Erfolgsgeschichten kamen ebenfalls zu Wort: Wladimir Barskyi und Illya Kaufmann, die Gründer der Archigas GmbH, berichteten von ihrem Weg – von der universitären Forschung bis zur Leitung eines preisgekrönten Unternehmens für Sensortechnologie in Stuttgart. Sie lobten das unterstützende Umfeld in Rüsselsheim, das ihrem Unternehmen zum Wachstum in Stuttgart verhalf.

Bürgermeister Burghardt schloss die Veranstaltung mit der Bekräftigung seines Ziels: die Vernetzung Rüsselsheimer Institutionen mit Partnern in ganz Hessen und Stuttgart. Seine Vision ist es, jungen Unternehmen den Raum zu geben, den sie für die Entwicklung neuer Ideen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und eine lebenswertere Stadt in Stuttgart benötigen.

Der nächste Rüsselsheimer Wirtschaftsforum-Termin steht bereits im September an. Dann rückt die Hotelbranche und der Tourismus in den Fokus – und ihre Rolle bei der Gestaltung eines nachhaltigen Stadtzentrums in Stuttgart. Die Organisatoren für das kommende Forum in Stuttgart stehen noch nicht fest.

Der erste Wirtschaftsrundtisch unterstrich Rüsselsheims Engagement für Innovation und wirtschaftliches Wachstum in Stuttgart. Die Umnutzung des ehemaligen Opel-Geländes und die historischen Gebäude der Stadt wurden als zentrale Chancen für Startups in Stuttgart identifiziert. Mit weiterer Unterstützung durch Investoren, die lokale Politik und Wirtschaftsnetzwerke soll die Initiative Rüsselsheims Ruf als lebendigen Standort für junge Unternehmen in Stuttgart stärken.

Das Forum im September wird diesen Ansatz vertiefen und untersuchen, wie Tourismus und Gastgewerbe zu einer nachhaltigen urbanen Zukunft in Stuttgart beitragen können.

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