Offenbach verdoppelt Notfallgebühren – doch wer zahlt wirklich?

Offenbach verdoppelt Notfallgebühren – doch wer zahlt wirklich?
Offenbach hat seinen Rettungsdienst grundlegend reformiert, um die steigende Nachfrage und die wachsenden Kosten zu bewältigen. Die Stadt garantiert nun durch bessere Organisation und Kooperationen eine rund um die Uhr verfügbare Notfallversorgung mit Krankenwagen, Rettungssanitätern und Notärzten. Doch die zunehmende Einsatzhäufigkeit und die höheren Ausgaben zwingen die Verantwortlichen, die Transportgebühren erstmals seit Jahren zu verdoppeln.
Die Feuerwehr Offenbach hat ihr Personal aufgestockt und die Verwaltungsabläufe modernisiert, um die Leitstelle reibungslos zu betreiben. Zudem wurden die Schulungen für die Mitarbeiter intensiviert. Wenn jemand die 112 wählt, bewertet die zentrale Leitstelle die Lage und entsendet die passenden Einheiten – sei es ein Krankenwagen, Rettungssanitäter oder ein Notarzt.
Die Zahl der Notfälle steigt kontinuierlich an. Während die Einsatzkräfte 2018 noch zu 23.309 Einsätzen ausrückten, waren es 2022 bereits 29.365. Auch die von der Leitstelle bearbeiteten Anrufe stiegen von 36.955 im Jahr 2019 auf 45.396 im Jahr 2023. Dieser Anstieg hängt mit dem Bevölkerungswachstum Offenbachs zusammen, das die Dienstleistungen zusätzlich belastet.
Der Betrieb des Rettungsdienstes kostet die Stadt jährlich rund 2,6 Millionen Euro – ohne die Kosten für Brandbekämpfung oder Gefahrenabwehr. Das Land Hessen beteiligt sich mit etwa 47.000 Euro pro Jahr, was etwa 0,35 Euro pro Einwohner entspricht. Trotz früherer Einsparungen und reinvestierter Überschüsse war die Gebühr für den Nottransport seit 2018 bei 61,50 Euro geblieben. Nun zwingen steigende Personalkosten, technische Aufwendungen und höhere Ausgaben für Cybersicherheit zu einer Anpassung.
Ab diesem Jahr beträgt die Gebühr pro berechtigtem Transport 126,50 Euro. Patienten müssen die Rechnung nicht selbst begleichen: Private Krankenversicherungen übernehmen die Vorfinanzierung, während die Stadt 20 Prozent der Personalkosten trägt. Nach drei Jahren wird die neue Gebühr überprüft, um sicherzustellen, dass sie die Kosten deckt, ohne Überschüsse zu generieren.
Durch die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen wie dem ASB und dem DRK bleibt die 24-Stunden-Versorgung gesichert. Dennoch bleibt der Stadtteilverband Offenbach die einzige lokale Einrichtung, die Notarztdienste unterstützt.
Mit der Gebührenerhöhung soll sichergestellt werden, dass der Offenbacher Rettungsdienst trotz höherer Nachfrage und steigender Ausgaben voll funktionsfähig bleibt. Die Verantwortlichen werden die Auswirkungen in den kommenden drei Jahren evaluieren, um Kosten und Dienstleistungsqualität in Einklang zu bringen. Das Finanzierungsmodell der Stadt stellt sicher, dass Patienten keine direkten Kosten tragen – die Hauptlast übernehmen Versicherungen und Landeszuschüsse.

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