Kai Wegners Tennis-Session während Berlins Stromausfall löst Empörung aus

Urlaub, Lachen, Tennisspiel - Politische Patzer und ihre Folgen - Kai Wegners Tennis-Session während Berlins Stromausfall löst Empörung aus
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner steht wegen seines Verhaltens während eines großflächigen Stromausfalls zunehmend in der Kritik. Während Teile der Stadt tagelang ohne Strom waren, verbrachte er Zeit auf dem Tennisplatz. Damit reiht sich der Vorfall in eine Serie politischer Fehltritte deutscher Spitzenpolitiker in Krisenzeiten ein.
Die jüngere Geschichte zeigt, wie schlecht gewählte Entscheidungen in kritischen Momenten Karrieren zerstören können. Ob unpassendes Lachen in Katastrophengebieten oder peinliche Fotoauftritte – solche Vorfälle enden nicht selten mit Rücktritten oder Wahlniederlagen.
Der aktuelle Eklat begann mit einem mutmaßlichen Brandanschlag, der weite Teile Südwest-Berlins lahmlegte. Tage lang kämpften Anwohner und Unternehmen mit den Folgen des Blackouts. Doch am ersten Tag der Stromsperre spielte Wegner eine Stunde lang Tennis. Auf Nachfrage zu seinem Terminkalender verschwieg er das Match.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein deutscher Politiker für sein Krisenmanagement kritisiert wird. Im Juli 2021 wurde Armin Laschet, damals Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, dabei gefilmt, wie er in einem Hochwassergebiet lachte – während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nur wenige Kilometer entfernt eine betroffene Rede an die Opfer richtete. Zwei Monate später erlitt Laschets Partei bei der Bundestagswahl eine herbe Niederlage. Auch Anne Spiegel trat im April 2022 als Familienministerin zurück, nachdem bekannt geworden war, dass sie nur zehn Tage nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal einen vierwöchigen Frankreich-Urlaub angetreten hatte. Ihre Abwesenheit während der Aufräumarbeiten löste Empörung aus. Selbst Verteidigungsminister scheiterten an fragwürdigen Entscheidungen: Rudolf Scharping verlor 2002 sein Amt nach einem umstrittenen Fotoshooting am Pool auf Mallorca. Zwanzig Jahre später trat Christine Lambrecht zurück – unter anderem wegen eines Fotos, das ihren Sohn in einem Militärhubschrauber zeigte. Auch international führte Krisenmanagement zum Sturz von Politikern: Der ehemalige australische Premierminister Scott Morrison sah sich Vorwürfen ausgesetzt, weil er während Überschwemmungen abwesend war und die COVID-19-Pandemie schlecht steuerte. 2022 verlor seine Partei die Wahl, und er musste das Amt räumen.
In Berlin ist der Strom zwar wieder da, doch für Wegner dauert der politische Schaden an. Die Vergangenheit lehrt: Wie Führungskräfte in Krisen wahrgenommen werden, kann langfristige Folgen haben. Rücktritte, Wahlniederlagen und ruinierte Reputationen sind oft die Folge solcher Vorfälle.

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