IHK Wiesbaden diskutiert beim Neujahrsempfang über regionale Wirtschaftschancen und Hürden

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IHK Wiesbaden diskutiert beim Neujahrsempfang über regionale Wirtschaftschancen und Hürden

Industrie- und Handelskammer Wiesbaden (IHK) begrüßt 400 Gäste zum Neujahrsempfang

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden hat rund 400 Gäste zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang willkommen geheißen. Unter den Teilnehmenden waren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen die wirtschaftlichen Herausforderungen und regionalen Chancen der Region.

IHK-Präsident Jörg Brömer eröffnete den Empfang mit einem Appell an die wirtschaftliche Stärke und Vielfalt des Rhein-Main-Gebiets. Als Beispiele für positive Entwicklungen nannte er das Startup Hub im Alten Gerichtshaus sowie lokale Kampagnen zur Förderung des Einzelhandels. Gleichzeitig kritisierte er bürokratische Hürden wie langsame Genehmigungsverfahren, komplizierte Gründungsregeln und die unzureichende Bereitstellung von Gewerbeflächen, die Unternehmen belasten würden.

Die Veranstaltungen heute bot Raum für angeregte Diskussionen zu zentralen Themen. Im Fokus standen der Fachkräftemangel, die Finanzierung der Kommunen sowie notwendige Reformen zur Stärkung des Wachstums. Lokale Bürgermeister präsentierten Pläne, um das ehrenamtliche Engagement zu fördern, junge Menschen in ländlichen Regionen zu halten und die Finanzausstattung der Städte zu verbessern. Staatssekretär Umut Sönmez richtete sich in einer Rede an die Anwesenden und warnte davor, die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit Deutschlands zu unterschätzen. Er rief zu geschlossener Krisenbewältigung auf und betonte die gemeinsame Verantwortung für die Zukunft der Region.

Die IHK Wiesbaden vertritt rund 36.000 Unternehmen mit etwa 200.000 Beschäftigten und erwirtschaftet jährlich über 500 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen. Welche Organisation die Kammer bei der Veranstaltungen in der Nähe vertrat oder wie viele Mitgliedsfirmen konkret anwesend waren, wurde nicht genannt.

Der Empfang unterstrich sowohl das wirtschaftliche Potenzial der Region als auch die bestehenden Hindernisse. Die Gespräche drehten sich vor allem um Reformbedarf, den Mangel an Gewerbeflächen und die dringende Suche nach Fachkräften. Veranstalter und Gäste verließen die Runde mit dem gemeinsamen Ziel, diese Herausforderungen durch verstärkte Zusammenarbeit anzugehen.

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