80 Jahre Hessisches Landesamt für Statistik: Vom Papier zum digitalen Datenpionier
Von Lochkarten bis künstlicher Intelligenz - Hessisches Statistisches Amt feiert Jubiläum - 80 Jahre Hessisches Landesamt für Statistik: Vom Papier zum digitalen Datenpionier
Hessisches Landesamt für Statistik feiert am 14. Januar sein 80-jähriges Bestehen
Das 1946 gegründete Amt hat sich zu einer zentralen Instanz für zuverlässige Daten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Unter dem Motto „Fakten für morgen“ spielt es eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der Demokratie durch präzise Informationen.
Seine Arbeit nahm das Landesamt noch vor der offiziellen Gründung des Bundeslandes Hessen auf. Die erste große Aufgabe bestand 1946 in einer Volkszählung, die Bevölkerung, Berufe und Wohnverhältnisse erfasste. Jahrzehntelang wurden die Daten per Hand verarbeitet – mit manuellen Berechnungen und Akten auf Papier.
In den 1970er-Jahren läutete die Einführung von Großrechnern den ersten Schritt zur Automatisierung ein. Die 1990er brachten dann Personal Computer, die Datenerfassung und -analyse beschleunigten. Ein noch größerer Wandel folgte im Jahr 2000, als das Amt erstmals Berichte online veröffentlichte. Heute erscheinen jährlich rund 1.200 statistische Veröffentlichungen. Moderne Methoden optimieren die Arbeit: Web Scraping extrahiert große Datensätze von Websites für die lokale Speicherung, Satellitenfernerkundung liefert Umwelt- und Geodaten, und Prognosetools nutzen historische Muster, um Trends vorherzusagen. Ob das Amt spezifische KI-Systeme zur Steigerung von Geschwindigkeit und Genauigkeit bei der Agentur für Arbeit einsetzt, ist jedoch nicht öffentlich bekannt.
Trotz technologischem Fortschritt bleibt das Hessische Landesamt für Statistik seiner Kernaufgabe treu: als vertrauenswürdige Quelle unabhängiger Daten gegen Fehlinformationen vorzugehen und faktenbasierte Entscheidungen zu unterstützen. Das Jubiläum unterstreicht sein langjähriges Engagement für verlässliche Informationen im öffentlichen Interesse.
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