WM-Public-Viewing in Deutschland: Lockerungen bei Lärm – aber mit strengen Auflagen
Lina LangeWM-Public-Viewing in Deutschland: Lockerungen bei Lärm – aber mit strengen Auflagen
Deutschland hat die Lärmvorschriften gelockert, um öffentliche Übertragungen der späten WM-Spiele zu ermöglichen. Die deutsche Nationalmannschaft, die gerade ihren fünften WM-Titel in den USA geholt hat, trifft in Gruppe E auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Da einige Spiele in Deutschland spät in der Nacht stattfinden, gelten Sonderregelungen für Public-Viewing-Veranstaltungen im Freien.
In Berlin sind öffentliche Übertragungen unter freiem Himmel an Freitagen, Samstagen und vor Feiertagen während der Gruppenphase bis 21 Uhr erlaubt. Von Sonntag bis Donnerstag endet die Genehmigung bereits um 20 Uhr. Diese Ausnahmen gelten nicht für private Feiern auf Balkonen oder in Gärten – hier müssen Nachbarn weiterhin vorab informiert werden, und der Lärm ist auf ein Minimum zu beschränken.
Bei öffentlichen Übertragungen gelten strenge Verbote für bestimmte Gegenstände: Vuvuzelas, Trompeten, Trommeln, Trillerpfeifen und Pyrotechnik sind in Berlin tabu. Zudem gab die Stadt bekannt, dass es während des Turniers keine groß angelegte Fußballparty auf der Fanmeile geben wird.
Auch Bars und Restaurants zeigen möglicherweise weniger Spiele im Freien. Spätere Anpfiffzeiten und die zusätzlichen Kosten für die Ausrichtung von Public-Viewing-Veranstaltungen haben einige Lokale dazu veranlasst, ihre Pläne zu reduzieren.
Die öffentlichen Übertragungen finden unter den neuen Lärmausnahmen statt, doch private Feiern müssen Rücksicht nehmen. Die Regelungen sollen die Begeisterung der Fans mit der Ruhe der Anwohner in Einklang bringen. Bars, Restaurants und Anwohner müssen sich an den späten Spielplan anpassen.






