27 April 2026, 16:16

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrechten gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und ihres Images

Ein Mann in Anzug und Krawatte spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, wahrscheinlich um ein Regierungsgesetz zur Verbannung des Internets zu unterstützen.

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrechten gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und ihres Images

Taylor Swift hat rechtliche Schritte eingeleitet, um ihre Stimme und ihr Image vor unbefugter Nutzung durch KI zu schützen. Ihr Unternehmen reichte im April 2023 drei Markenanmeldungen beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) ein. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer Zunahme von KI-generierten Fälschungen, die ihr Abbilder ohne Erlaubnis verwenden.

Die von TAS Rights Management eingereichten Anmeldungen umfassen zwei Klangmarken für Swifts Stimme. Eine schützt den Satz "Hey, hier ist Taylor Swift", die andere "Hey, ich bin's, Taylor". Eine dritte Marke sichert ein bestimmtes Bild: ein Foto, das sie mit einer pinken Gitarre in der Hand zeigt, in einem mehrfarbigen, schillernden Body gekleidet und auf einer pinken Bühne stehend.

Diese Anmeldungen unterstreichen die wachsenden Bedenken in der Unterhaltungsbranche hinsichtlich des Missbrauchs von KI. Swifts Abbilder tauchten bereits in unbefugten KI-Inhalten auf, darunter Deepfake-Pornografie und Meta-KI-Chatbots. Die Marken könnten es ihr ermöglichen, bei Verstößen vor Bundesgericht zu klagen und so landesweiten Schutz zu erlangen.

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Die Strategie ähnelt dem Vorgehen des Schauspielers Matthew McConaughey. 2025 sicherte er sich acht Markenrechte, darunter eine Klangmarke für seinen geflügelten Spruch "Alles klar, alles klar, alles klar!". Sein Anwaltsteam argumentiert, dass solche Schutzrechte helfen, KI-generierte Nachahmungen zu bekämpfen, die sein Image ausnutzen. Auch Disney ging im Dezember 2025 gegen Google vor und schickte eine Abmahnung wegen der angeblichen unautorisierten Reproduktion geschützter Figuren durch die KI-Plattform Gemini.

Swifts Markenanmeldungen zielen darauf ab, ihre rechtliche Verteidigung gegen KI-Missbrauch zu stärken. Die Schutzrechte decken ihre Stimme und ein markantes Bühnenoutfit ab und verringern so das Risiko einer unbefugten kommerziellen Ausbeutung. Ähnliche Schritte anderer Prominenter deuten auf einen wachsenden Trend hin, kreative Identitäten zu schützen.

Quelle