21 March 2026, 02:09

Rheinland-Pfalz wählt: SPD und CDU liefern sich spannenden Zweikampf um Regierungsmacht

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa mit Textüberlagerung.

Kurt Beck wirft Özdemir eine 'peinliche' Kampagne vor - Rheinland-Pfalz wählt: SPD und CDU liefern sich spannenden Zweikampf um Regierungsmacht

Rheinland-Pfalz stimmt am Sonntag über ein neues Landesparlament ab

Die Wahl hat besondere Aufmerksamkeit erregt, nachdem die jüngste Kritik an den Wahlkampfmethoden des Grünen-Politikers Cem Özdemir in Baden-Württemberg für Diskussionen sorgte. Der ehemalige Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) verurteilte Özdemirs Vorgehen öffentlich und warf ihm einen bewussten Bruch mit der Parteilinie vor.

Özdemir hatte im März die Landtagswahl in Baden-Württemberg für sich entschieden. Sein Wahlkampf setzte auf einen präsidialen, überparteilichen Stil mit dem Slogan "Sie kennen mich" – eine Strategie, die an Angela Merkel und Winfried Kretschmann erinnerte. Statt auf strikte Parteibindung setzte er auf persönliche Popularität und betonte in Interviews, er distanziere sich zwar nicht von den Bundesgrünen, positioniere die Partei aber "in der Mitte der Gesellschaft".

Beck, der den amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) in Rheinland-Pfalz unterstützt, bezeichnete Özdemirs Taktik als "peinlich" und warf ihm vor, "bewusst aus der Reihe zu tanzen". Gleichzeitig stellte er klar, dass Schweitzer einen ähnlichen Kurs nicht einschlagen werde.

Schweitzer sieht sich nun mit dem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder konfrontiert. Das Wahlergebnis wird zeigen, ob die SPD die Regierungsmacht behält oder ob das Land eine politische Wende vollzieht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Abstimmung am Sonntag entscheidet über die nächste Landesregierung. Becks Kritik an Özdemirs Wahlkampf unterstreicht die Spannungen um die politische Positionierung. Das Ergebnis könnte beeinflussen, wie Parteien künftig den Spagat zwischen persönlicher Ausstrahlung und Parteitreue meistern.

Quelle