Raser auf B42 bei Bonn flieht vor Polizei – Führerschein sofort weg
Ein Motorradfahrer wurde nach einer Raserei und Flucht vor der Polizei auf der Bundesstraße B42 bei Bonn angeklagt. Der Vorfall begann, als Beamte ihn auf einem Abschnitt mit Tempo-60-Begrenzung in gefährlich hoher Geschwindigkeit unterwegs beobachteten. Die Ermittlungen wurden inzwischen von der Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei übernommen.
Der Fahrer war zunächst dabei erwischt worden, wie er auf der B42 in der Nähe von Bonn die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritt. Er überfuhr durchgezogene Linien und beschleunigte weiter, wodurch es ihm zunächst gelang, der Polizei an der Ausfahrt „Rheinaue“ auf der Petra-Kelly-Allee zu entkommen. Später nahmen die Beamten auf der Auffahrt zur Autobahn A562 erneut Kontakt zu ihm auf, wo er erneut mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der 35-Jährige wurde schließlich gestoppt, sein Führerschein wurde eingezogen. Zudem wurde ihm untersagt, seine Fahrt fortzusetzen. Die Behörden gehen davon aus, dass er an einem illegalen Alleinrennen beteiligt war – ein Vergehen, das nach deutschem Recht seit mehreren Jahren strafbar ist.
Dem Motorradfahrer drohen nun strafrechtliche Anklagen wegen verbotener Straßenrennen. Sein Führerschein bleibt vorerst beschlagnahmt, bis weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden. Der Fall wurde an die Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei zur vollständigen Aufklärung übergeben.
