Neu-Isenburg führt flächendeckende Tempo-30-Zone in Gravenbruch ein
Neu-Isenburg weitet Tempo-30-Zone auf ganz Gravenbruch aus
Die Stadt Neu-Isenburg hat die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im gesamten Stadtteil Gravenbruch ausgeweitet. Die Entscheidung folgt einer Empfehlung des örtlichen Beirats, um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern.
Die Ausweitung betrifft das gesamte Viertel – nicht nur einen Abschnitt der Straße Am Forsthaus Gravenbruch. Bisher begann die Tempo-30-Zone an der evangelischen Kirche, nun gilt sie bereits am Rand des Stadtteils. Die Umsetzung gestaltete sich unkompliziert, da Gravenbruch keinen Durchgangsverkehr aufweist.
Laut deutscher Straßenverkehrsordnung sind solche Zonen in Wohngebieten mit hohem Fußgänger- und Radverkehrsaufkommen zulässig. Kommunen können sie dort einrichten, wo kaum Durchgangsverkehr herrscht. Erster Stadtrat Stefan Schmitt bestätigte die Bereitschaft der Stadt, dem Vorschlag des Beirats zu folgen.
Die notwendigen Änderungen an den Verkehrsschildern sollen bis Ende April abgeschlossen sein. Das neue Tempolimit soll die Sicherheit für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer in Gravenbruch erhöhen. Alle Verkehrsteilnehmer im Stadtteil unterliegen nun der reduzierten Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Maßnahme entspricht den nationalen Richtlinien für sichere Wohngebiete.
