12 April 2026, 14:13

Klöckner fordert mehr Schutz für Frauen und kritisiert Debattenlücken

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Frauen, wobei eine in der Mitte sitzt, mit Text unten, der "Die Frauenwahlrechtsbewegung" liest.

Klöckner fordert mehr Schutz für Frauen und kritisiert Debattenlücken

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat die aktuelle Debatte über Gewalt gegen Frauen begrüßt. Zwar lobte sie die Diskussion, wies jedoch gleichzeitig auf Lücken bei der umfassenden Auseinandersetzung mit dem Thema hin.

Klöckner kritisierte, dass zentrale Aspekte wie Zwangsehen und Gruppenvergewaltigungen in der Debatte kaum Beachtung fanden. Sie betonte, dass alle Formen von Gewalt – einschließlich digitaler Misshandlung – offen angegangen werden müssten.

Die Politikerin forderte längst überfällige gesetzliche Reformen, um Frauen besser vor Online-Bedrohungen und Belästigung zu schützen. Darüber hinaus argumentierte sie, dass die Vermittlung von Gewaltfreiheit und Respekt gegenüber Frauen entscheidend für einen gesellschaftlichen Wandel sei.

Die CDU-Politikerin bestand darauf, dass Gewalt gegen Frauen in allen kulturellen und religiösen Gemeinschaften verurteilt werden müsse. Zudem rief sie Männer auf, sich aktiver in die Diskussion einzubringen – insbesondere in ihrer Rolle als Väter. Klöckner zufolge können Väter die Einstellung ihrer Kinder zu Frauen und Gewalt maßgeblich prägen.

Ihre Äußerungen unterstreichen die Notwendigkeit weitergehender rechtlicher Schutzmaßnahmen und eines kulturellen Umdenkens. Ihr Appell umfasst auch die Forderung an Männer, Verantwortung zu übernehmen, und an die Gesellschaft, sich allen Facetten der Gewalt zu stellen. Die Debatte, so Klöckner, dürfe nicht bei symbolischen Gesten stehen bleiben, sondern müsse in konkrete Schritte münden.

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