28 April 2026, 20:24

Hessen setzt auf neuen Industrie-Fahrplan für Wachstum und Arbeitsplätze

Großes industrielles Lagerhaus mit gestapelten Kisten, Kränen an der Decke, Zaun, Pfählen und einer fernen Wand in einer automatisierten Fertigungsumgebung.

Hessen setzt auf neuen Industrie-Fahrplan für Wachstum und Arbeitsplätze

Hessen hat einen dreijährigen Fahrplan vorgestellt, um seine Position als Industriestandort zu stärken. Der Plan konzentriert sich auf konkrete Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen in einer Zeit des wirtschaftlichen Wandels. Regierung und Wirtschaftsführer befürworten die Initiative und bezeichnen sie als entscheidend für Wachstum und Arbeitsplatzsicherheit.

Das neue Industriepaket zielt auf fünf zentrale Bereiche ab: Innovation, beschleunigte Unternehmensansiedlungen, robustere industrielle Widerstandsfähigkeit, den Ausbau der Infrastruktur sowie erleichterten Zugang zu Fördermitteln. Es baut auf bestehenden Programmen auf und ergänzt diese um neue Prioritäten und klare Handlungsaufforderungen.

Ein zentraler Baustein der Strategie ist der Industrielle Tripartite Dialog, der Landesregierung, Wirtschaftsverbände und Arbeitnehmer an einen Tisch bringt. Bisherige Gespräche drehten sich um Fachkräftemangel, Flächenentwicklung, Energieversorgung und Bürokratieabbau.

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Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Hessischen Unternehmerverbände (VhU) und von HESSENMETALL, betonte, dass die Industrie weiterhin das Rückgrat der hessischen Wirtschaft bleibe. Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, plädierte hingegen für eine aktive Politik, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern und faire Arbeitsbedingungen zu schützen.

Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori unterstützt den Plan nachdrücklich. Der Fahrplan soll Investitionen anziehen und gut bezahlte Arbeitsplätze im gesamten Land sichern.

In den kommenden drei Jahren wird die Roadmap schrittweise umgesetzt – mit Fokus auf messbare Ergebnisse. Unternehmen, Arbeitnehmer und Politiker werden gemeinsam an der Umsetzung arbeiten. Das Ziel: Hessen soll auch künftig zu den führenden Industrieregionen Deutschlands zählen.

Quelle