Baden-Württemberg kämpft mit 875.000 Euro gegen Einsamkeit in Städten und Dörfern
Tim RichterBaden-Württemberg kämpft mit 875.000 Euro gegen Einsamkeit in Städten und Dörfern
Baden-Württemberg investiert rund 875.000 Euro gegen Einsamkeit im Land
Mit der Förderung werden 35 Projekte unterstützt, die aus 323 Bewerbungen in einem aktuellen Ideenwettbewerb ausgewählt wurden. Allein in Freiburg erhalten zwei Initiativen gemeinsam 60.000 Euro, um den sozialen Zusammenhalt in ihren Stadtteilen zu stärken.
Das Projekt "FABRIK Nachbarschaftskiosk" soll zu einem Begegnungsort im Viertel werden, an dem Menschen zusammenkommen und gemeinsame Aktivitäten durchführen können. Getragen wird es vom FABRIK Verein für Handwerk, Kultur und Ökologie, der sich auf Inklusion und alltäglichen Austausch konzentriert. Für die Umsetzung der Pläne erhielt die Initiative 30.000 Euro.
Weitere 30.000 Euro fließen an den Diakonieverband Freiburg-Südwest für das Projekt "WIR am Wochenende". Dieses richtet sich speziell an junge Menschen im Stadtteil Weingarten und bietet offene Wochenendangebote an. Die Verantwortlichen wollen damit regelmäßige, zwanglose Begegnungsmöglichkeiten schaffen.
Vertreter der Landesregierung betonten die Bedeutung niedrigschwelliger Angebote, um Menschen zusammenzubringen. Solche zugänglichen Gemeinschaftsprojekte spielten eine zentrale Rolle, um soziale Bindungen zu festigen und Isolation entgegenzuwirken.
Die ausgewählten Vorhaben können nun mit der Umsetzung ihrer Konzepte beginnen – unterstützt durch die Landesmittel. In Freiburg werden die beiden Initiativen ihre Fördergelder nutzen, um Aktivitäten zu entwickeln, die Begegnungen fördern. Das übergeordnete Programm setzt darauf, Einsamkeit durch praktische, von der Gemeinschaft getragene Lösungen zu bekämpfen.






