05 May 2026, 18:36

"Grüne Ufer" feiert rauschende Premiere im Jekaterinburger Privattheater Tvary

Ein gerahmtes Illustration aus "Die Musik der russischen Revolution" zeigt einen Mann in einem weißen Gewand, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem wallenden Kleid, die Blumen hält, vor einem tiefblauen Nachthimmel mit Sternen.

"Grüne Ufer" feiert rauschende Premiere im Jekaterinburger Privattheater Tvary

„Grüne Ufer“, ein neues Theaterstück nach dem Roman von Gennadi Alexejew, hat in Jekaterinburg Premiere gefeiert. Die Inszenierung wurde im Tvary, einem kleinen Privattheater mit intimem Flair, aufgeführt. Regisseurin Lilia Bornaschewa bezeichnet das Werk als eines der feinsten Fantasiestücke über parallele Leben.

Die Handlung verwebt eine tragische Liebesgeschichte über verschiedene Epochen hinweg. Trotz des traurigen Endes hinterlässt das Stück beim Publikum ein anhaltendes Gefühl von Leichtigkeit.

Die Ursprünge der Inszenierung reichen bis in die reale Geschichte zurück. Alexejew schrieb „Grüne Ufer“, nachdem er auf Anastassija Wjalzewa gestoßen war, eine Sängerin aus der vorrevolutionären Zeit. Sein Roman – und nun auch die Bühnenadaption – erzählt von einem sowjetischen Dichter der 1980er-Jahre, der sich in eine Romanzen-Sängerin aus dem vorigen Jahrhundert verliebt.

Auf der Bühne übernahmen Oleg Duljenkin und Jelena Iwanowa die Hauptrollen. Iwanowa allein verkörperte neun verschiedene Charaktere und wechselte dabei zwischen Zeitebenen und Identitäten. Die Liebesgeschichte entfaltet sich über Jahrzehnte und verbindet Fantastisches mit beunruhigendem Realismus.

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Regisseurin Lilia Bornaschewa beschreibt das Werk als eine tiefgründige Erforschung paralleler Existenzformen. Obwohl die Liebenden erst im Tod vereint werden, bleibt die emotionale Wirkung der Inszenierung haften. Das Publikum verlässt das Theater mit einer Mischung aus Trauer und einem unerwarteten, lichterfüllten Nachklang.

„Grüne Ufer“ hat Alexejews Roman im Jekaterinburger Tvary-Theater zum Leben erweckt. Die Verbindung von Geschichte, Fantasie und Tragödie hat Aufmerksamkeit für ihre Tiefe und Originalität erregt. Mit Jelena Iwanowas wandelbaren Darbietungen und Bornaschewas Regie hebt sich die Produktion als einprägsamer Beitrag in der Kulturlandschaft der Stadt hervor.

Quelle