Gil Ofarims Dschungel-Comeback entfacht neue Wut über die Davidstern-Lüge

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Zwei Personen sitzen auf dem Boden und spielen ein Spiel; die Person links trägt ein schwarzes Kleid, die Person rechts trägt Weiß, mit einem Stuhl und einem Tisch dahinter und Kabel auf dem Boden.

Dschungel-Kandidatin verunglimpft Gil Ofarim: 'Totaler Mist' - Gil Ofarims Dschungel-Comeback entfacht neue Wut über die Davidstern-Lüge

Gil Ofarims Rückkehr ins Fernsehen sorgt für Empörung. Der Musiker stieg nach Jahren außerhalb der Öffentlichkeit bei 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' ein. Seine Verstrickung in die Davidstern-Affäre von 2021 – bei der er fälschlich einen Hotelmitarbeiter des Antisemitismus bezichtigte – hat die öffentliche Wut neu entfacht.

Der Skandal begann 2021, als Ofarim behauptete, ein Angestellter eines Leipziger Hotels habe ihn wegen einer Davidstern-Halskette diskriminiert. Die Anschuldigung sorgte für landesweite Aufmerksamkeit, entpuppte sich später jedoch als haltlos. Im November 2023 gestand er vor Gericht, die Geschichte erfunden zu haben, entschuldigte sich und zahlte ein Bußgeld von 10.000 Euro, woraufhin das Verfahren eingestellt wurde.

Trotz der juristischen Einigung löst sein Auftritt in der Reality-Show nun Proteste aus. Mitkandidatin Nicole Belstler-Boettcher warf ihm Lügen vor und kritisierte, er habe die Existenzgrundlage eines Unschuldigen gefährdet. Auch in sozialen Medien wird seine Teilnahme am Format scharf verurteilt; Nutzer fordern seinen Rauswurf. Der Sender RTL verteidigte hingegen die Entscheidung, Ofarim einzuladen. Das Netzwerk argumentiert, er habe für sein Handeln gerichtlich Konsequenzen getragen – damit sei eine Form der Verantwortung hergestellt.

Der Eklat überschattet Ofarims Comeback im Rampenlicht. Trotz seines Geständnisses und der gezahlten Strafe reißt die Kritik nicht ab. Im Mittelpunkt der Debatte steht nun die Frage, ob seine Teilnahme an der Show angemessen ist – angesichts des anhaltenden öffentlichen Misstrauens.