Freiburg wird zur Vorzeigestadt für Rad- und Fußverkehr mit Millionenförderung
Amelie BrandtFreiburg wird zur Vorzeigestadt für Rad- und Fußverkehr mit Millionenförderung
Freiburg erhält umfangreiche Aufwertungen für Rad- und Fußverkehr im Rahmen des Klimamobilitätsplans Baden-Württembergs
Die Stadt, die als Pilotkommune ausgewählt wurde, profitiert von umfangreichen Fördermitteln und zusätzlicher Unterstützung für Verkehrsverbesserungen. Bereits laufen über 20 Projekte, weitere sind entlang wichtiger Achsen wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße geplant.
Am 4. Mai 2026 kündigte das Land ein neues Förderprogramm für Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur an. Ziel der Initiative ist es, bis 2030 rund 640 Kilometer neue Radwege und über 20.000 zusätzliche Fahrradabstellplätze in Baden-Württemberg zu schaffen. Freiburg nimmt dabei eine zentrale Rolle ein – mit rund 1.000 Einzelmaßnahmen, die im Rahmen des Programms umgesetzt werden sollen.
Im Mittelpunkt stehen sichere, durchgängige Rad- und Gehwege sowie barrierefreie Querungen. Zudem wird die bessere Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr priorisiert. Zu den Schlüsselprojekten gehören der Ausbau der Radschnellverbindung FR2 sowie die Verbesserung der Verbindungen zu Nachbarstädten wie Waldkirch und Emmendingen.
Nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz übernimmt das Land bis zu 75 Prozent der Projektkosten. Die Gesamtinvestitionen in das Programm werden voraussichtlich über eine Milliarde Euro betragen, wobei Freiburg einen erheblichen Anteil der Mittel erhält.
Die Aufwertungen sollen für Radfahrer und Fußgänger in Freiburg sicherere und besser vernetzte Wege schaffen. Mit landesweiter Unterstützung und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit steht das Verkehrsnetz der Stadt vor bedeutenden Verbesserungen. Die ersten abgeschlossenen Projekte sollen in den kommenden Jahren realisiert werden.






