Frankfurter Hauptbahnhof setzt auf mehr Sicherheit für 400.000 Reisende täglich
Nico SchulzFrankfurter Hauptbahnhof setzt auf mehr Sicherheit für 400.000 Reisende täglich
Frankfurter Hauptbahnhof bleibt einer der verkehrsreichsten Knotenpunkte Deutschlands – täglich passieren bis zu 400.000 Reisende das Bahnhofsgebäude. Um die Sicherheit zu gewährleisten, haben die Deutsche Bahn und die Bundespolizei ihre Streifen und Präventivmaßnahmen auf den Gleisen und Bahnsteigen deutlich ausgeweitet.
Jährlich werden hier rund 636.500 Zugankünfte und -abfahrten abgewickelt. Die hohe Passengerfrequenz in Kombination mit dem komplexen sozialen Umfeld des Viertels macht Sicherheit zur obersten Priorität. Das Präventionsteam der Deutschen Bahn patrouilliert aktiv auf den Bahnsteigen, beobachtet das Verhalten der Reisenden und geht gezielt auf sie zu, um Risiken zu minimieren.
DB Sicherheit setzt täglich von 6 bis 22 Uhr sechs Zweier-Streifen ein. Stephan Schmidt, Sprecher von DB Sicherheit, ruft die Fahrgäste zur Wachsamkeit auf: "Achten Sie auf Ihr Gepäck, bewahren Sie Wertsachen sicher auf und halten Sie Ausschau nach unseren Streifen." Zudem betont er, wie wichtig es ist, Signaltonfolgen zu beachten, sich hinter der weißen Sicherheitslinie aufzuhalten und im Bereich fahrender Züge besonders umsichtig zu sein.
Über die Bahnhofspräsenz hinaus engagiert sich das Präventionsteam auch in Schulen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Dort klären die Mitarbeiter Kinder und Jugendliche über sicheres Verhalten in Bahnhöfen und auf Gleisanlagen auf. Die Bundespolizei unterstützt diese Maßnahmen mit einer rund um die Uhr besetzten Wache auf Gleis 24, die für eine durchgehende polizeiliche Präsenz sorgt.
Durch das Zusammenspiel von Deutsche Bahn und Bundespolizei soll in diesem hochfrequentierten Umfeld Ordnung gewahrt und Unfällen vorgebeugt werden. Die Reisenden werden aufgefordert, die Sicherheitshinweise zu beachten und verdächtige Vorkommnisse umgehend den im gesamten Bahnhof präsenten Streifen zu melden.






