27 April 2026, 00:15

"Worüber Jüdinnen und Juden sprechen": Ein Buch zeigt das vielfältige jüdische Leben in Deutschland

Ein altes Buch mit hebräischer Schrift, betitelt "Jüdisches Pessach-Seder", vor schwarzem Hintergrund.

"Worüber Jüdinnen und Juden sprechen": Ein Buch zeigt das vielfältige jüdische Leben in Deutschland

Ein neues Buch mit dem Titel "Worüber Jüdinnen und Juden sprechen: Zehn Gespräche aus Deutschland" wirft einen frischen Blick auf das jüdische Leben im Land. Verfasst von Joshua Schultheis und Mascha Malburg, geht es über die übliche Konzentration auf die NS-Geschichte oder den Nahostkonflikt hinaus. Stattdessen präsentieren die Autoren persönliche Geschichten von acht Jüdinnen und Juden mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen.

Die beiden Autor:innen bringen verschiedene Perspektiven in das Projekt ein. Joshua Schultheis arbeitet als politischer Redakteur bei der "Jüdischen Allgemeinen", einer der führenden jüdischen Zeitungen Deutschlands. Seine Koautorin Mascha Malburg studierte Politikwissenschaft und Soziologie mit Schwerpunkt auf Hannah Arendts Revolutionstheorien.

Die Interviewten bilden eine vielfältige Gruppe: Manche haben tiefe familiäre Wurzeln in Deutschland, andere sind erst kürzlich aus der Ukraine, Russland oder Städten wie New York und Tel Aviv eingewandert. In den Gesprächen geht es um persönliche Lebensgeschichten, das Zugehörigkeitsgefühl in Deutschland und Sorgen um die Zukunft.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Diskussion um das Buch wird von Dinah Riese moderiert, der Leiterin der Inlandsredaktion auf der Verlagswebsite. Der Berliner Verlag Hentrich & Hentrich hat den Titel veröffentlicht.

Das Buch stellt die oft eingeschränkte Darstellung jüdischer Menschen in Deutschland infrage. Indem es individuelle Geschichten teilt, will es die wahre Vielfalt jüdischer Erfahrungen im Land widerspiegeln. Die Gespräche vermitteln ein breiteres Verständnis dafür, was es heute bedeutet, in Deutschland jüdisch zu sein.

Quelle