27 April 2026, 18:09

Braunschweig plant neues Kita-Zentrum für die überlastete Weststadt

Großes Gebäude mit Metallzaun, Rasenfläche, Weg, Bäumen, Bannern, einem abgestellten Fahrrad, näheren Häusern und einem bewölktem Himmel, identifiziert als der neue Spielbereich für Kinder an der Schule.

Braunschweig plant neues Kita-Zentrum für die überlastete Weststadt

Neues Kita-Zentrum in der Unstrutstraße: Braunschweig plant Entlastung für die Weststadt

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In der Unstrutstraße im Braunschweiger Stadtteil Weststadt soll ein neues Kinderbetreuungszentrum entstehen. Das Vorhaben zielt darauf ab, den dringenden Mangel an Betreuungsplätzen in dem Gebiet zu beheben. Die Stadtverwaltung hat nun ein detailliertes Raumkonzept für die Einrichtung vorgestellt.

Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Kinderbetreuung in ganz Braunschweig. Laut dem Kita-Kompass 2025/2026 fehlen im Stadtteil 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze. Die geplante Einrichtung soll diese Lücke schließen, indem sie drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe anbietet.

Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum vorgesehen, der gesunde Ernährung fördern und soziale Kompetenzen vermitteln soll. Bei einer Genehmigung könnte der Bau 2028 beginnen und bis 2030 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten sind auf 10 Millionen Euro begrenzt. Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilotprojekt für künftige Vorhaben dieser Art.

Über den Antrag stimmt der Verwaltungsausschuss am 17. Juni 2026 ab. Bei einer Zustimmung übernimmt der Caritasverband Braunschweig die Trägerschaft. Die neue Kita soll die bald schließende St.-Kjeld-Kita ersetzen und in der Nähe der bestehenden Einrichtungen in der Ilmenaustraße und am Muldeweg liegen.

Falls das Projekt im kommenden Jahr grünes Licht erhält, könnte es die angespannte Betreuungssituation in der Weststadt spürbar entlasten. Mit seinem modernen Konzept und dem Fokus auf Inklusion soll die Einrichtung den lokalen Bedürfnissen gerecht werden. Über die Zukunft des Vorhabens entscheidet der Ausschuss im Juni 2026.

Quelle