04 April 2026, 22:09

WLE-Strecke Münster–Sendenhorst feiert Comeback mit Rekord-Fahrgastzahlen

Offenes Buch mit detaillierten Zeichnungen und Text, einschließlich einer Illustration einer Eisenbahnschiene.

WLE-Strecke Münster–Sendenhorst feiert Comeback mit Rekord-Fahrgastzahlen

Die Bahnstrecke der WLE zwischen Münster und Sendenhorst ist offiziell wiedereröffnet worden – ein wichtiger Meilenstein für den öffentlichen Nahverkehr in der Region. Als Teil des Münsterland-S-Bahn-Netzes soll die reaktivierte Strecke nachhaltige Mobilität fördern und städtische Zentren mit ländlichen Gemeinden verbinden.

Das Projekt erhielt starke Unterstützung von regionalen Spitzenpolitikern. Regierungspräsident Andreas Bothe betonte die Bedeutung der Verbindung zwischen Münster und den umliegenden Kreisen, insbesondere Warendorf. Er unterstrich, dass ein verbessertes Schienenangebot mehr Einwohner dazu bewegen werde, vom Auto auf die Bahn umzusteigen.

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bezeichnete die Wiedereröffnung als "Wendepunkt für die Verkehrs-wende im Münsterland". Die Landesregierung habe nachhaltige Mobilität zur Priorität erklärt, und die Strecke passe perfekt in diese Strategie.

Erste Zahlen belegen den Erfolg der Strecke: In den ersten Monaten des Jahres 2025 stiegen die täglichen Fahrgastzahlen von 500 auf 650 – ein Anstieg um 30 Prozent im Vergleich zu 2019. Zum Vergleich: Die Busverbindungen im selben Gebiet verzeichneten nur ein Plus von fünf Prozent, was die Attraktivität der Schienenverbindung unterstreicht.

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Lokale Vertreter wie Oberbürgermeister Fuchs und Landrat Dr. Gericke begrüßten die Wiederinbetriebnahme. Sie nannten sie einen "entscheidenden Schritt" zur Verbesserung der regionalen Vernetzung und der Lebensqualität für zehntausende Anwohner.

Die WLE-Strecke bietet nun eine zuverlässige Verkehrsanbindung zwischen Münster und dem ländlichen Umland. Mit steigenden Fahrgastzahlen und Rückhalt aus Politik und Kommunalverwaltung wird sie eine zentrale Rolle beim Umstieg auf umweltfreundlichere Mobilität in der Region spielen. Von der Strecke profitieren direkt Pendler in Münster und im Kreis Warendorf.

Quelle