Wiesbaden plant BKA-Campus und Ostfeld-Viertel als urbanen Meilenstein
Amelie BrandtWiesbaden plant BKA-Campus und Ostfeld-Viertel als urbanen Meilenstein
Wiesbaden steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Mit der Entwicklung des Ostfeld-Viertels und dem Neubau des Bundeskriminalamt-(BKA-)Campus soll die Stadt ein neues Kapitel aufschlagen. Das Projekt zielt darauf ab, die Arbeit der Behörde zu bündeln und die Attraktivität Wiesbadens zu steigern. Bürgerinnen und Bürger können sich auf einer Informationsveranstaltung am 12. Mai 2026 näher über die Pläne informieren.
Aktuell ist das BKA auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt. Der neue Campus, nördlich der A66 geplant, wird künftig über 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter einem Dach vereinen. Dadurch sollen nicht nur Pendelzeiten verkürzt, sondern auch die Zusammenarbeit innerhalb der Behörde effizienter gestaltet werden.
Derzeit läuft ein europaweites Vergabeverfahren, um den Masterplan für das Ostfeld-Viertel finalisieren zu können. Die Vision umfasst moderne Arbeitswelten, nachhaltige Architektur und eine stärkere Verzahnung des BKA mit dem umliegenden Stadtgebiet. Seit Jahrzehnten ist die Behörde ein fester Bestandteil Wiesbadens – der neue Campus soll ihre langfristige Präsenz in der Stadt sichern.
Am 12. Mai stellen Architekten und Landschaftsplaner im Bürgerhaus Erbenheim den aktuellen Stand der Planung vor. Die Veranstaltung bietet Einblicke in den Fortschritt des Projekts und gibt Anwohnerinnen und Anwohnern die Möglichkeit, Fragen zu den Auswirkungen auf die Stadt zu stellen.
Das Ostfeld-Viertel und der BKA-Campus markieren einen Meilenstein für Wiesbaden. Die Entwicklung wird nicht nur die behördlichen Abläufe zentralisieren und die Arbeitsbedingungen verbessern, sondern auch neue Perspektiven für das gesamte Gebiet eröffnen. Sobald das Vergabeverfahren und die Bürgerbeteiligung abgeschlossen sind, sollen die Bauplanungen konkret vorangetrieben werden.






