Wie ein Einzelkämpfer den Mainzer Karneval mit oranger Uniform eroberte
Wie ein Einzelkämpfer den Mainzer Karneval mit oranger Uniform eroberte
Ein einzelner Mann in einer knallorangen Uniform ist zu einer geliebten Institution des Mainzer Karnevals geworden. Bernd Frank, ein zwei Meter großer Oberfranke, gründete 2014 die Jägergarde – verkleidet als Jägermeister-Fan und mit selbst gestifteten Orden. Was als skurriler Ein-Mann-Auftritt begann, hat sich seitdem zu einer geschätzten Tradition entwickelt, die offizielle Anerkennung fand und einen festen Platz im festlichen Herzen der Stadt erobert hat.
Erstmals auf sich aufmerksam machte Bernd Frank 2016, als er beim Neujahrsaufmarsch der Mainzer Garden mitlief. Seine auffällige orangefarbene Uniform, gesponsert von Jägermeister, sorgte für Furore und löste Gespräche aus. Doch das Outfit war erst der Anfang: Frank übernahm innerhalb seiner Garde jede nur denkbare Rolle – als Generalfeldmarschall, Korpsführer, Frauenobmann und sogar Jugendoffizier, alles in Personalunion.
Bis 2020 hatte sich die Jägergarde weiterentwickelt, mit neuen Uniformen. Die Offiziere trugen nun Samt, und ein Seidenbanner wurde auf einem Hirschgeweih montiert, was dem Spektakel zusätzliche Strahlkraft verlieh. Der Ruf der Gruppe wuchs, und in jeder Karnevalssaison folgten Dutzende Auftritte – von Begleitdiensten bis zu Ordenverleihungen. Selbst während der COVID-19-Pandemie hielt die Jägergarde den Karnevalsgeist lebendig, etwa durch die Teilnahme am Neujahrsaufmarsch der Garden, und symbolisierte so die ungebrochene Festtagsfreude.
2022 erkannte die Stadt die Jägergarde offiziell als traditionelle Garde an und verlieh ihr nach einer Bürgerpetition zwei Stadtorden. Franks Engagement hielt bis 2025 an, als die Gruppe ihr 11-jähriges Bestehen mit täglichen Social-Media-Videos und Karnevalsgrüßen feierte. Zudem verlieh er den "Mainzer Hirsch" an zwei Mitglieder – die ihre Auszeichnungen mit absurden Begründungen in selbst verfassten Reden entgegennahmen.
Der Einfluss der Jägergarde reicht weit über ihren Gründer hinaus. Die Brüder Andy und Matthias Bockius verglichen ihre Bedeutung mit der von Herbert Bonewitz, einer Schlüsselfigur der Mainzer Karnevalsgeschichte. Norbert Alich hatte bereits 2014 mit seiner Ein-Mann-Garde "Hermann Schwaderlappen" im Rahmen einer Bonner Revue bewiesen, dass Solodarbietungen nachhaltig wirken können.
Heute ist die Jägergarde ein einzigartiger und fester Bestandteil des Mainzer Karnevals. Bernd Franks Ein-Mann-Show hat offiziellen Status erlangt, neue Traditionen geprägt und eine treue Anhängerschaft gewonnen. Mit ihren leuchtenden Uniformen, verspielt-inszenierten Zeremonien und unermüdlichem Elan sichert sich die Gruppe auch in den kommenden Jahren einen Platz in den Feierlichkeiten der Stadt.
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