Wettlauf um Fördermillionen: Wabe-Schunter will marode Schwimmbäder retten
Nico SchulzWettlauf um Fördermillionen: Wabe-Schunter will marode Schwimmbäder retten
Lokale Politiker drängen auf rasches Handeln, um Fördergelder für die Sanierung von Schwimmbädern im Gebiet Wabe-Schunter zu sichern. Die Bundesregierung hat das SKS-Programm ins Leben gerufen, um die Modernisierung veralteter Anlagen zu unterstützen – viele davon entsprechen nicht mehr den aktuellen Standards. Ziel der Initiative ist es, bundesweit die Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und gemeindenahe Nutzung der Bäder zu verbessern.
Im Rahmen des SKS-Programms erhalten Kommunen nicht rückzahlbare Zuschüsse für die Sanierung ihrer Schwimmbäder. Die Fördersumme liegt zwischen mindestens 250.000 Euro und maximal 8 Millionen Euro pro Projekt. In der Regel übernimmt der Zuschuss bis zu 45 Prozent der Kosten, in Fällen besonderer finanzieller Notlage können es sogar bis zu 75 Prozent sein.
Lokale Verantwortliche, darunter der CDU-Kreisverband Wabe-Schunter und ein regionaler Bundestagsabgeordneter, fordern die Behörden auf, die Förderfähigkeit zügig zu prüfen. Sie betonen, wie wichtig es ist, den Antrag noch vor dem Stichtag am 19. Juni 2026 einzureichen. Viele Bäder in der Region sind über die Jahre marode geworden und erfüllen weder die heutigen Anforderungen an Energieeffizienz noch an die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen.
Schwimmbäder sind ein zentraler Ort des Gemeinschaftslebens: Sie bieten Raum für Sport, Begegnung und Integration über alle Altersgruppen hinweg. Das SKS-Programm soll sicherstellen, dass diese Einrichtungen sicher, inklusiv und zukunftsfähig bleiben.
Bei einer erfolgreichen Bewilligung könnten die Mittel veraltete Bäder in moderne, barrierefreie Einrichtungen verwandeln. Die Zuschüsse würden einen erheblichen Teil der Sanierungskosten decken und so die finanzielle Belastung der Kommunen verringern. Anträge müssen innerhalb der nächsten zwei Jahre eingereicht werden, um die Förderung zu erhalten.






