Von Archimedes bis zum Steuerhund: Die skurrilsten Meldungen der Woche
Nico SchulzVon Archimedes bis zum Steuerhund: Die skurrilsten Meldungen der Woche
Eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse hat in letzter Zeit Schlagzeilen gemacht – von einer bahnbrechenden historischen Entdeckung bis hin zu skurrilen Steuererklärungen und seltsamen persönlichen Eigenheiten. Dazu zählen die Wiederentdeckung einer verschollenen Handschrift von Archimedes durch einen französischen Historiker sowie der Versuch eines Schweizer Steuerzahlers, seinen Hund als Sicherheitsaufwand abzusetzen.
Der französische Historiker Victor Gysembergh stieß im Musée des Beaux-Arts in Blois bei seinen Recherchen zufällig auf eine bisher unbekannte Seite des Archimedes-Palimpsests. Das als "Blatt 123" bekannte Dokument ist etwa 1.100 Jahre alt und enthält Lehren des antiken Mathematikers. Die Entdeckung fügt den längst verlorenen Schriften des Archimedes ein weiteres Puzzleteil hinzu.
Unterdessen enthüllte ein Steuerberater in der Schweiz, dass ein Mandant versucht hatte, seinen Hund als abzugsfähige Sicherheitsmaßnahme geltend zu machen. Der Steuerzahler argumentierte, das Tier schrecke Einbrecher durch sein Gebell ab. Die Schweizer Steuerbehörden lehnten den Antrag ab und urteilten, der Hund erfülle nicht die Kriterien einer anerkannten Sicherheitsvorkehrung.
Andernorts teilte ein Journalist eine amüsante Anekdote über den Bürohund Snoopy, einen Pudel, der als schlechtestes Alarmsystem gilt: Er bellt unberechenbar – und kann, anders als der Schweizer Fall, erst recht nicht von der Steuer abgesetzt werden. Die Geschichte kam ans Licht, während gleichzeitig von einem Mann berichtet wurde, der beim Gassigehen sein Revier markierte, indem er auf geparkte Autos urinierte.
In einem weiteren Vorfall soll der ehemalige US-Präsident Donald Trump für das Personal des Weißen Hauses ohne Rücksicht auf die Schuhgrößen Florsheim-Halbschuhe in Großbestellung erworben haben. Mitarbeiter wie Marco Rubio erhielten so unpassendes Schuhwerk. Zudem besuchte ein Journalist eine Pressekonferenz mit dem ehemaligen spanischen König Juan Carlos I., deren Zweck jedoch unklar blieb.
Die neu entdeckte Archimedes-Handschrift wird voraussichtlich von Historikern weiter untersucht. Die Schweizer Steuerregeln bleiben unverändert – Haustiere sind weiterhin nicht absetzbar. Unterdessen sorgen die skurrilen Gewohnheiten von Prominenten und Privatpersonen weiterhin für Erheiterung und Staunen.






