18 March 2026, 16:09

Daniel Keller übernimmt als Finanzminister in Brandenburgs schwierigster Haushaltskrise

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Steuern für Wohlhabende und große Unternehmen weiter senken" zeigt, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand.

Finanzminister spricht nicht zu früh über Sparmaßnahmen - Daniel Keller übernimmt als Finanzminister in Brandenburgs schwierigster Haushaltskrise

Daniel Keller hat offiziell das Amt des neuen Finanzministers Brandenburgs übernommen – zu einer Zeit massiver finanzieller Belastungen. Das Land steht vor Milliardendefiziten, die die SPD/CDU-Koalition zu drastischen Ausgabenkürzungen zwingen. Keller, ehemaliger Wirtschaftsminister und SPD-Fraktionschef, übernimmt nun die Verantwortung, den Haushalt zu konsolidieren.

Seine Ernennung fällt in eine Phase, in der die Landesregierung Einsparungen in der gesamten Verwaltung vorantreibt. Tausende Stellen sollen gestrichen werden, die Personalausgaben sollen im Zeitraum 2026 bis 2029 um fünf Prozent sinken. Wie viele Arbeitsplätze genau wegfallen, bleibt jedoch unklar, da der Koalitionsvertrag keine konkreten Zahlen nennt.

Wichtige öffentliche Dienstleistungen wie Polizei, Gerichte, Schulen und Finanzämter sollen von den Kürzungen verschont bleiben. Keller kündigte an, alle Ausgaben genau zu prüfen und den Anstieg der Staatsausgaben zu begrenzen. Sein mathematischer Hintergrund, so betont er, werde ihm helfen, die anstehenden finanziellen Herausforderungen zu meistern.

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Das volle Ausmaß der Einsparungen wird im Haushalt 2027–2028 deutlich, der derzeit erarbeitet wird. Die Koalition versichert, die Kürzungen schrittweise umzusetzen, um die Belastung für die verbleibenden Beschäftigten und Dienstleistungen zu mildern.

Der neue Finanzminister steht nun vor der Aufgabe, Brandenburgs Finanzen zu stabilisieren, ohne die grundlegenden öffentlichen Leistungen zu gefährden. Die geplanten Einsparungen werden die Landesverwaltung in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Die endgültigen Haushaltsbeschlüsse werden zeigen, wie tiefgreifend die Kürzungen die Arbeit der Behörden prägen werden.

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