16 March 2026, 00:27

Vielfalt und Überraschungen: Germany's Next Topmodel setzt 2026 auf Inklusion und Erfahrung

Ein Buchumschlag mit einer Zeichnung einer Frau in einem 1940er-Kleid und Hut, umgeben von Bildern anderer Frauen in ähnlicher Kleidung, mit der Aufschrift "Mode aus den 1940er-Jahren".

Auf Heidi Klums Laufsteg blühen 50+ Frauen - Vielfalt und Überraschungen: Germany's Next Topmodel setzt 2026 auf Inklusion und Erfahrung

Die zweite Folge von Germany's Next Topmodel 2026 wurde am 12. Februar in Köln ausgestrahlt und präsentierte eine vielfältige Gruppe von Kandidatinnen. Hunderte Frauen nahmen an den Castings teil – von jungen Nachwuchskräften über erfahrene Models bis hin zu älteren Teilnehmerinnen, die als "Best Ager" bezeichnet werden und von Heidi Klums Appell für mehr Inklusion ermutigt wurden. Die Castings boten packende Geschichten, markante Persönlichkeiten und einige Überraschungen, während die Jury die Konkurrenz weiter eingrenzte.

Unter den Kandidatinnen dominierten jüngere Frauen zwischen 19 und 25 Jahren, viele mit ersten Modelerfahrungen oder einem auffälligen Look. Die Flugbegleiterin Aurélie, deren Mutter als professionelle Sambatänzerin und Laufstegmodel arbeitete, überzeugte Klum und sicherte sich einen Platz in der nächsten Runde. Auch Daphne, 25, mit ecuadorianischen Wurzeln aus Pulheim, und Juna, eine 23-jährige Soziologiestudentin aus München, zogen weiter ein – ein Beleg für den Fokus der Show auf frisches Talent.

Doch auch die älteren Teilnehmerinnen machten eine starke Figur. Anja, 56, ein ehemaliges DDR-Model mit vier Jahrzehnten Branchenkenntnis, schaffte es in die nächste Phase. Ursula, 54, und Bianca, 46, beide aus der Schweiz, wurden für ihr Selbstbewusstsein und ihre Entschlossenheit gelobt und durften ebenfalls weitermachen. Besonders bemerkenswert: Tina, 44, die sich gemeinsam mit ihren 18-jährigen Zwillingstöchtern Leonie und Lucienne durchsetzte – ein seltener Familienerfolg.

Einige Bewerberinnen standen vor schwierigen Entscheidungen. Nana, eine gläubige Christin, hatte zunächst Bedenken, ihren Glauben mit einer Modelkarriere zu vereinbaren, erhielt von Klum aber schließlich grünes Licht. Die 58-jährige Autorin Ildikó von Kürthy, die auf Klums Aufruf für mehr "Prime Ager" reagiert hatte, wurde zwar eingeladen, stieg aber später aus Zeitgründen aus. Jill, bekannt aus Dating-Shows, konnte die Jury nicht überzeugen und schied früh aus. Auch Adeline, die mit ihrem mutigen Stil auffiel, verpasste trotz ihres ungewöhnlichen Auftritts die nächste Runde.

Klums Bestreben nach Vielfalt war deutlich zu spüren: Die Castings zeigten Frauen unterschiedlichen Alters, mit verschiedenen Hintergründen und Lebenserfahrungen. Wie viele Teilnehmerinnen es genau in die nächste Phase geschafft haben, blieb offen – doch die Folge unterstrich die neue Ausrichtung der Show.

Die aktuelle Runde von Germany's Next Topmodel brachte eine Mischung aus Newcomern und erfahrenen Kandidatinnen hervor, die Heidi Klums Engagement für einen offeneren, inklusiveren Wettbewerb widerspiegelt. Während einige, wie Ildikó von Kürthy, absprangen, bereiten sich andere – darunter Mütter, Zwillinge und Berufstätige – nun auf die nächste Herausforderung vor. Die Staffel 2026 bricht weiterhin mit Konventionen und setzt auf Mut, Erfahrung und Individualität.

AKTUALISIERUNG

Spätere Eliminierungen offenbaren die sich wandelnden Dynamiken des Wettbewerbs

Der Wettbewerb hat in den folgenden Episoden mehrere Eliminierungen erlebt. Dabei:

  • Ursula, 54, aus der Schweiz, schied in der Episode 6 am 26. Februar 2026 aus.
  • Cléo, 19, und Vanessa, 19, wurden in der Episode 8 am 5. März 2026 eliminiert.
  • Bianca, 47, bleibt im Wettbewerb und ist eine der ältesten Teilnehmerinnen, die noch konkurrieren.