16 March 2026, 06:10

UPS setzt auf Lastenräder: Frankfurts Mikro-Depot revolutioniert die Stadtlogistik

Ein gelbes Fahrrad mit mehreren Taschen am Gepäckträger steht vor einem Gebäude mit Glastüren und Fenstern.

UPS setzt auf Lastenräder: Frankfurts Mikro-Depot revolutioniert die Stadtlogistik

UPS hat sein Lastenrad-Lieferprojekt in Frankfurt ausgeweitet und damit einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtlogistik unternommen. Die Initiative, die 2017 startete, wird nun von einem optisch aufgewerteten Mikro-Depot in der Meisengasse aus betrieben. Die Unterstützung der Stadt spielte eine entscheidende Rolle für dessen Entwicklung und Erfolg.

Das Projekt war erstmals 2012 in Hamburg an den Start gegangen, bevor es fünf Jahre später nach Frankfurt ausgeweitet wurde. UPS arbeitete dabei mit der Stadt sowie dem House of Logistics & Mobility (HOLM) zusammen, um das Depot neu zu gestalten und an das städtische Erscheinungsbild Frankfurts anzupassen. Die verbesserte Optik hat dazu beigetragen, dass die Anwohner die neue Liefermethode akzeptieren.

Täglich ersetzt das Mikro-Depot den Einsatz von drei herkömmlichen Lieferfahrzeugen. Diese Umstellung spart jährlich etwa 25 Tonnen CO₂ ein. Aufgrund des Erfolgs hat UPS ähnliche Projekte in über 30 Städten weltweit eingeführt.

Frankfurts kommender "Masterplan Mobilität & Verkehr" wird die breitere Nutzung von Mikro-Depots im öffentlichen Raum untersuchen. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, doch auch andere deutsche Städte haben seit dem Hamburger Start Pilotprojekte mit UPS-Lastenrädern getestet.

Das erweiterte Pilotprojekt in Frankfurt reduziert nicht nur Verkehr und Emissionen, sondern optimiert auch die sogenannte "Letzte Meile" bei Lieferungen. Das Design und die Effizienz des Depots setzen Maßstäbe für zukünftige Stadtlogistik-Projekte. Stadtverantwortliche und UPS werden die Auswirkungen weiterhin im Rahmen der allgemeinen Nachhaltigkeitsbemühungen überwachen.

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