29 April 2026, 22:09

Umstrittene Anti-Zionismus-Resolution in Norddeutschland entfacht politische Debatte

Ein Plakat mit der Aufschrift "Vision für Friedenskonzept-Karte" zeigt eine farbcodierte Karte von Israel mit fetter schwarzer Schrift oben.

Umstrittene Anti-Zionismus-Resolution in Norddeutschland entfacht politische Debatte

In Norddeutschland hat eine umstrittene Resolution für Aufsehen gesorgt, nachdem eine lokale politische Gruppe eine harte Haltung gegen den Zionismus vorangetrieben hatte. Der von der Landesarbeitsgemeinschaft Klassenkampf eingebrachte Antrag stößt bei Verfassungsbeobachtern auf scharfe Kritik – sie warnen, er könnte demokratische Grundsätze innerhalb der Partei untergraben.

In der Resolution wird Israel als "koloniales und rassistisches Projekt" bezeichnet, zudem wird eine vollständige Ablehnung des Zionismus in der Parteipolitik gefordert. Nach der Verabschiedung feierte die Gruppe den Erfolg auf Instagram mit einem provokanten Beitrag: Ein Bild zeigte eine Karte, auf der Israel durch palästinensische Symbole ersetzt worden war.

Der Post enthielt zudem eine FriedensTaube neben Hammer und Sichel – ein Symbol, das eng mit kommunistischer Ideologie verbunden ist. Beobachter werten die Verwendung dieser Bildsprache als Zeichen für eine zunehmende ideologische Radikalisierung der Gruppe. Kritiker argumentieren, dass sowohl die Resolution als auch die begleitende Social-Media-Kampagne weit von den Werten der demokratischen Mitte entfernt seien.

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Der Vorstoß löst Besorgnis über die künftige Ausrichtung des Parteiprogramms in Norddeutschland aus. Verfassungswächter sehen in der Wortwahl der Resolution und der Online-Kommunikation der Gruppe alarmierende Abweichungen von etablierten Normen. Die Debatte über die Folgen wird voraussichtlich in den kommenden Wochen anhalten.

Quelle