06 April 2026, 22:08

Streit um Feiertags-Streichung: Warum 76 Prozent der Deutschen dagegen sind

Menschen, die auf einem Kopfsteinpflasterweg neben einem Weihnachtsmarkt in Nürnberg, Deutschland, gehen, mit Laternenmasten, Texttafeln und Gebäuden im Hintergrund.

Streit um Feiertags-Streichung: Warum 76 Prozent der Deutschen dagegen sind

In Deutschland hat sich jüngst eine Debatte daran entzündet, ob ein gesetzlicher Feiertag abgeschafft werden sollte, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Der Vorschlag stößt auf vehementen Widerstand – eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen die Idee strikt ablehnt. Nur eine kleine Minderheit scheint die Änderung zu befürworten.

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Die Diskussion entstand innerhalb der Bundesregierung als kurzfristige Maßnahme, um die Arbeitszeiten und Produktivität zu erhöhen. Beamte argumentierten, die Streichung eines Feiertags könnte einen sofortigen wirtschaftlichen Impuls geben. Kritiker hingegen halten dagegen, dass ein solcher Schritt die tieferliegenden strukturellen Probleme der Wirtschaft nicht lösen würde.

Laut der Forsa-Erhebung unterstützen lediglich 21 Prozent der Deutschen den Vorschlag, während 76 Prozent ihn ablehnen. Besonders hoch ist die Ablehnung bei Erwerbstätigen: 82 Prozent lehnen die Idee ab. Selbst unter den Anhängern der einzelnen Parteien bleibt der Widerstand groß.

Am stärksten gegen den Plan sind Sympathisanten der Linken (85 Prozent) und der rechtspopulistischen AfD (87 Prozent). Unter den Wählern von CDU und CSU ist die Zustimmung mit 31 Prozent am höchsten – doch auch hier überwiegt die Ablehnung. Zudem gibt es Bedenken, dass die Pläne auf massiven öffentlichen Widerstand stoßen könnten, falls sie weiterverfolgt werden.

Die Absicht, einen Feiertag zu streichen, trifft auf breite Ablehnung – quer durch alle politischen Lager und Altersgruppen. Angesichts der geringen Unterstützung könnte es für die Regierung schwierig werden, die Maßnahme durchzusetzen. Die Debatte zeigt, wie herausfordernd es ist, wirtschaftliche Politik mit der öffentlichen Stimmung in Einklang zu bringen.

Quelle