Schüler entwickeln App "Impact" – kann sie Politik und Bürger näher zusammenbringen?
Nico SchulzSchüler entwickeln App "Impact" – kann sie Politik und Bürger näher zusammenbringen?
Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern hat eine App für politisches Engagement namens „Impact“ entwickelt. Das Tool soll politische Teilhabe erleichtern und den Dialog zwischen Politikerinnen, Politikern und Bürgerinnen und Bürgern verbessern. Mit ihrer Idee konnten die Jugendlichen kürzlich einen prominenten Abgeordneten überzeugen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Brand besuchte die Wigbert-Schule, um sich das Projekt vorstellen zu lassen. Die App zielt darauf ab, das Bewusstsein für lokale politische Veranstaltungen zu schärfen und eine breitere Beteiligung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zu fördern. Sie bietet Funktionen wie Umfragen, Abstimmungen, Diskussionsforen und Meinungsbilder – ergänzt durch spielerische Elemente, um die Nutzerbindung zu stärken.
Zum Konzept gehören zudem verifizierte Informationskanäle, Livestreaming-Tools und parteiübergreifende Online-Versammlungen. Diese Ergänzungen sollen Transparenz und Vertrauen schaffen. Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich dabei an den Prinzipien der „flüssigen Demokratie“, die direkte und repräsentative Elemente verbindet.
Brand zeigte sich vorsichtig aufgeschlossen: Er unterstützte einzelne Aspekte des Vorschlags, äußerte aber auch Bedenken. Als mögliche Finanzierungsquelle nannte er das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Das Treffen endete mit optimistischer Perspektive, dass die App politische Unterstützung erhalten könnte. Die Präsentation von „Impact“ wird nun an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr weitergeleitet. Die Jugendlichen hoffen, dass ihre Idee in den politischen Diskurs aufgenommen wird.






