Schubert Motors übernimmt Autohaus Fritze und expandiert in Mitteldeutschland
Nico SchulzSchubert Motors übernimmt Autohaus Fritze und expandiert in Mitteldeutschland
Die Schubert Motors Group hat die Autohaus Fritze GmbH & Co. KG übernommen – ein Schritt, der die Geschäftstätigkeit des Konzerns in Mitteldeutschland deutlich ausweitet. Durch die Transaktion wächst die Belegschaft auf nahezu 480 Mitarbeiter an, während das übernommene Unternehmen als eigenständige Einheit innerhalb der Gruppe erhalten bleibt.
Mit dem Zukauf kommen neue Standorte in Naumburg, Sangerhausen und Nordhausen zum Filialnetz von Schubert Motors hinzu. Die Expansion sichert eine flächendeckende Präsenz in Sachsen-Anhalt, während die bestehende Verankerung in Niedersachsen und Thüringen weiter gestärkt wird.
Laut Vereinbarung bleibt Autohaus Fritze operativ selbstständig. Michael Fritze, Geschäftsführer des Unternehmens, betonte, dass der Anschluss an Schubert Motors neue Entwicklungschancen eröffne, ohne die regionale Identität aufzugeben.
Die Fusion erweitert zudem das Markenportfolio von Schubert Motors, zu dem nun auch MG, Kawasaki und Benda gehören. Torsten Schubert, Geschäftsführer der Gruppe, bezeichnete den Zukauf als "strategischen Schritt für langfristige Stabilität, strukturelles Wachstum und eine stärkere regionale Ausrichtung". Peter Dräger, ebenfalls Geschäftsführer bei Schubert Motors, unterstrich das Ziel, "umfassende, wirtschaftlich nachhaltige Mobilitätslösungen mit starkem Bezug zur Region" anzubieten.
Mit Autohaus Fritze verfügt Schubert Motors nun über ein dichteres Filialnetz und eine größere Belegschaft. Das erweiterte Markenangebot und die gestärkte regionale Verankerung positionieren das Unternehmen für weiteres Wachstum in Mitteldeutschland.