SC Freiburg kämpft sich zurück – Europa-League-Traum lebt weiter
SC Freiburg erkämpft 1:1 gegen Wolfsburg und bleibt im Rennen
Der SC Freiburg hat sich am Wochenende in der Bundesliga mit einem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg zurückgekämpft. Das Ergebnis hält die Mannschaft im Rennen, während sie sich auf das entscheidende Rückspiel im Halbfinale der Europa League vorbereitet. Nun gilt es, die knappe Niederlage gegen Sporting Braga in der zweiten Partie wiedergutzumachen.
Freiburgs Kapitän Christian Günter kehrt für das Duell mit Braga in die Startelf zurück, nachdem er einen Großteil der Saison auf der Bank verbracht hatte. Der 30-Jährige führt das Team seit sechs Jahren an, kam in letzter Zeit jedoch nur selten zum Einsatz.
Im Hinspiel reagierte Freiburg schnell und glich bereits nach acht Minuten aus. Doch Braga sicherte sich in der Nachspielzeit noch einen 2:1-Sieg. Die Niederlage beendete Freiburgs Serie von zehn ungeschlagenen Heimspielen in der Europa League, die sich über mehrere Spielzeiten erstreckte.
Igor Matanović, mit acht Ligatreffern in dieser Saison bester Torschütze des Clubs, ist eine Schlüsselfigur im europäischen Wettbewerb. Der 22-Jährige, der sowohl für kroatische als auch deutsche Jugendnationalmannschaften spielte, traf bereits zweimal in den K.-o.-Runden und blickt zuversichtlich auf das Rückspiel. Entschlossen will er die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen.
Trainer Christian Streich lobte Matanovićs Arbeitsmoral und betonte, wie dessen Energie die Mannschaftsleistung beflügelt. Mit Schwung aus dem Bundesliga-Remis setzt Freiburg nun auf seinen formstarken Stürmer, um den Einzug ins Finale zu schaffen.
Das Rückspiel gegen Braga bietet die Chance, den europäischen Lauf fortzusetzen. Ein Sieg würde das erste Finale der Vereinsgeschichte in diesem Wettbewerb bedeuten. Matanovićs Form und Günters Erfahrung werden entscheidend sein, wenn es um die Aufholjagd geht.






