09 May 2026, 02:12

Güntzler warnt vor Scheitern der Steuerreform durch Länderblockade

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt wird und "Maganomics: A Economic Plan That Does Three Things Cuts Taxes Even More for the Wealthy and Big Corporations."

Güntzler warnt vor Scheitern der Steuerreform durch Länderblockade

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, drängt auf rasches Handeln bei der Steuerreform. Er warnte, dass Verzögerungen durch die Länderchefs die geplanten Milliardenentlastungen gefährden könnten. Seine Äußerungen fallen in eine Phase wachsender Spannungen um die Finanzierung und politische Unterstützung der Reformvorschläge.

Güntzler rief die Ministerpräsidenten der unionsgeführten Länder auf, eine umfassende Steuerreform zu unterstützen. Er betonte, dass Bürger und Unternehmen dringend spürbare finanzielle Entlastung benötigten. Ohne ihre Zustimmung, so seine Argumentation, drohe das gesamte Reformpaket zu scheitern.

Der Abgeordnete verwies auf eine mögliche Finanzierungslücke von 1,1 Milliarden Euro, sollte sich die Länder weiter sperren. Er warf einigen Ministerpräsidenten vor, den Steuerentlastungsbonus – ein zentrales Element der steuerpolitischen Pläne der Koalition – zu blockieren. Ihre Zögerlichkeit, so Güntzler, setze nun die gesamten Reformbemühungen aufs Spiel.

Zudem stellte er infrage, ob sich die unionsgeführten Länder überhaupt noch zu den steuerpolitischen Zusagen aus dem Koalitionsvertrag bekennen. Er forderte sie auf, klar Position zu beziehen und die Wirtschaftsagenda der Bundesregierung nicht zu untergraben.

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Streitpunkt ist eine Deckungslücke von 1,1 Milliarden Euro sowie die Weigerung der Länder, dem Steuerentlastungsbonus zuzustimmen. Güntzlers Warnungen setzen die Ministerpräsidenten der Union unter Zugzwang: Sie müssen sich entweder hinter die Reformen stellen oder ihre Ablehnung begründen. Die Entscheidung wird darüber entscheiden, ob die geplanten Steuersenkungen tatsächlich umgesetzt werden.

Quelle