03 April 2026, 10:11

Pharma-Verwaltungen kämpfen im Januar gegen drohende Medikamentenknappheit 2026

Plakat mit fettem weißem Text auf blauem Hintergrund, auf dem "Ab nächster Woche bestellen Sie mehr kostenlose Covid-Tests auf CovidTests.gov" steht und zur Bestellung von kostenlosen COVID-19-Tests auffordert.

Pharma-Verwaltungen kämpfen im Januar gegen drohende Medikamentenknappheit 2026

Januar wird zur entscheidenden Phase für die Pharma-Verwaltungen in ganz Deutschland. Die Teams müssen Bestellungen finalisieren, Preise anpassen und Lieferverträge überprüfen, um Versorgungsengpässe im kommenden Jahr zu vermeiden.

Der Start ins Jahr 2026 bringt zusätzlichen Druck mit sich: Fast 550 Medikamente sind derzeit laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nicht verfügbar. Lieferverträge, die im Dezember abgeschlossen wurden, sehen oft Auslieferungen im ersten Quartal vor – Lager müssen nun Lieferpläne und Kapazitäten bestätigen. Gleichzeitig müssen die Bestellungen für Grippeimpfstoffe der nächsten Saison vorbereitet werden, wobei die notwendigen Unterlagen bis Ende Januar eingereicht werden müssen, um eine unterbrechungsfreie Versorgung zu gewährleisten.

Preisanpassungen bleiben ein zentrales Thema, da viele Hersteller für 2026 weitere Erhöhungen planen. Die Verwaltungen müssen noch vorhandene Bestände zu alten Konditionen identifizieren oder Verkaufspreise zügig aktualisieren. Die Zusammenstellung aktualisierter Lieferantenbedingungen – inklusive Preise und Rückgaberegelungen – wird die Entscheidungsfindung beschleunigen.

Die Abstimmung mit den Außendienstteams ist unerlässlich, besonders wenn es aufgrund von Rohstoffknappheit oder logistischen Verzögerungen zu Rationierungen kommt. Eine vorausschauende Lagerplanung kann Lieferketten sichern und die Auswirkungen bevorstehender Preiserhöhungen abfedern. Der Jahreswechsel erfordert Präzision beim Management von Fristen, Beständen und auslaufenden Verträgen.

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Die aktuellen Engpässe betreffen mehrere Kategorien, darunter Antibiotika, Onkologika, Kindermedikamente, ADHS-Präparate, Schmerzmittel und Asthmasprays. Zwar liegen keine spezifischen Daten zu den Januar-Knappheiten vor, doch bundesweit sind weiterhin über 500 Medikamente betroffen.

Die im Januar getroffenen Entscheidungen werden die Arzneimittelversorgung für das gesamte Jahr prägen. Durch die Überprüfung von Verträgen, Preisanpassungen und die Koordination mit den Vertriebsteams können die Verwaltungen Risiken durch Lieferengpässe und Preissprünge minimieren. Das Ziel: ein stabiler Zugang zu essenziellen Medikamenten – trotz anhaltender Herausforderungen.

Quelle