Neues Michael-Jackson-Biopic Michael startet trotz Familienstreit um den Nachlass
Amelie BrandtNeues Michael-Jackson-Biopic Michael startet trotz Familienstreit um den Nachlass
Ein neues Filmdrama über Michael Jackson kommt in die Kinos – in den USA wird der Film von Lionsgate veröffentlicht. Unter dem Titel Michael übernimmt Jaafar Jackson die Rolle des Pop-Ikonen, während Colman Domingo und Nia Long seine Eltern verkörpern. Unterdessen zieht sich ein Rechtsstreit zwischen dem Nachlass des Sängers und seiner Tochter Paris Jackson weiter hin.
In dem Biopic Michael ist Miles Teller als John Branca zu sehen, der ehemalige Anwalt des verstorbenen Stars und heutige Mitverwalter seines Nachlasses. Die Produktion wurde trotz Kritik von Paris Jackson vorangetrieben, die den Film zuvor als "beschönigend" und "unehrlich" bezeichnete.
Der Nachlass, der seit Michael Jacksons Tod 2009 in der Nachlassabwicklung ist, steht weiterhin unter Beobachtung. Paris Jackson fordert gemeinsam mit ihren Geschwistern mehr Transparenz und schnellere finanzielle Berichterstattung von den Nachlassverwaltern Branca und John McClain. Ein jüngstes Gerichtsurteil erlaubte es dem Nachlass, die für 2025 geplante Abrechnung bis April 2027 zu verschieben, obwohl ein Zeitplan für die Vorlage von Ausgaben genehmigt wurde.
Die rechtlichen Spannungen halten an, da die Familie eine klarere Kontrolle über die Verwaltung des Nachlasses anstrebt. Die Veröffentlichung des Films erfolgt vor diesem Hintergrund anhaltender Streitigkeiten und fügt der Hinterlassenschaft des verstorbenen Superstars eine weitere Ebene hinzu.
Der Kinostart des Biopics steht fest, doch die juristischen Auseinandersetzungen um den Nachlass zeigen keine Anzeichen einer Lösung. Paris Jacksons Forderungen nach Rechenschaftschaft bleiben unerfüllt, während die Nachlassverwalter die Kontrolle über die Finanzberichte behalten. Die filmische Darstellung von Michael Jacksons Leben wird nun vor dem Hintergrund dieses Familienkonflikts und der Nachlassverwaltung präsentiert.






