Neuer Flughafen-Frankfurt-Plan: Lärmverteilung bis 2033 soll gerechter werden
Tim RichterNeuer Flughafen-Frankfurt-Plan: Lärmverteilung bis 2033 soll gerechter werden
Ein neuer Betriebsplan für den Flughafen Frankfurt wurde vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr geprüft. Das von der DFS und der Fraport entwickelte Konzept zielt darauf ab, Flugverfahren und Lärmverteilung bis 2033 anzupassen. Der Vorschlag soll die Lärmbelastung ausgleichen, ohne die aktuelle Kapazität der Flugbewegungen zu verringern.
Im Mittelpunkt des überarbeiteten Konzepts steht die Bewältigung von jährlich rund 560.000 Flugbewegungen. Die meisten Starts werden weiterhin über die Westbahn erfolgen, wobei die Abflugrouten nach Nordwesten und die Anflugrouten aus dem Süden je nach Verkehrsaufkommen angepasst werden.
Laut Plan sollen Städte wie Nauheim und Rüsselsheim von einer verringerten Lärmbelastung profitieren. Für Bewohner in Flörsheim und Eddersheim könnte sich die Situation jedoch verschärfen. In Städten wie Wiesbaden und Mainz wird sich die Lärmbelastung voraussichtlich kaum ändern.
Um Bedenken Rechnung zu tragen, sieht der Vorschlag eine morgendliche Lärmpause vor, die Starts in nordwestlicher Richtung vor 6 Uhr untersagt. Zudem wurde ein freiwilliges Lärmschutzpaket vereinbart, das erweiterte Schallschutzmaßnahmen für Gebäude sowie zusätzliche Finanzhilfen für besonders betroffene Gebiete vorsieht. Die Bewertung des Landes bestätigt, dass der neue Ansatz in der Gesamtlärmwirkung dem bestehenden Rahmen entspricht.
Ziel ist eine gerechtere Verteilung des Fluglärms sowie die Einführung gezielter Ruhephasen für betroffene Gemeinden. Die Prüfung durch das Ministerium bestätigt, dass der Plan den aktuellen Lärmschutzvorgaben entspricht. Bei Umsetzung würden die Änderungen die Lärmbelastung regional neu verteilen und gleichzeitig finanzielle Unterstützung für Anwohner bieten. Die endgültige Entscheidung wird bestimmen, wie sich der Flugbetrieb bis 2033 anpasst.






