Ainsley Harriott und RHS im Streit um VIP-Zugang nach Rettungsaktion
Ein Streit ist zwischen dem Fernsehkoch Ainsley Harriott und der britischen Königlichen Gartenbaugesellschaft (Royal Horticultural Society, RHS) über einen Vorfall bei der Chelsea Flower Show 2022 entbrannt. Der TV-Prominente, der die Veranstaltung bereits achtmal besucht hat, behauptet, ihm sei nach der Rettung seiner Schwester aus einem Teich der Zugang zum VIP-Bereich entzogen worden. Die RHS betont hingegen, er sei nach wie vor willkommen.
Der Konflikt geht auf einen Unfall im Jahr 2022 im Our Green Planet-Garten von BBC Studios und der RHS-Bienenausstellung zurück. Harriotts Schwester Jacqueline stürzte während der Show in einen Teich. Er und andere Besucher zogen sie schnell aus dem Wasser, woraufhin sie ins Krankenhaus gebracht wurde und sich vollständig erholte.
Im folgenden Jahr stellte Harriott fest, dass er keine Einladung zum VIP-Tag erhalten hatte – eine Bestätigung, die sein Manager auch für die Jahre 2023 und 2024 ausspricht. Daraufhin drohte er der RHS mit rechtlichen Schritten. Die Gesellschaft erklärte später, Harriott könne die Veranstaltung jederzeit besuchen, wenn er dies wünsche.
Unterdessen wird die diesjährige Chelsea Flower Show einen Garten präsentieren, der in Zusammenarbeit von König Charles und Sir David Beckham gestaltet wurde. Harriott, der 2024 eine Kochwettbewerbsserie in den Küchengärten des National Trust moderierte, hat seit dem Vorfall 2022 keine VIP-Veranstaltung mehr besucht.
Die RHS hat Harriotts VIP-Einladung zwar nicht wiederhergestellt, betont aber, er könne die Show weiterhin besuchen. Seine bisherige Teilnahmegeschichte und die Rettung seiner Schwester bleiben zentrale Punkte der anhaltenden Auseinandersetzung. Über das mögliche Ergebnis etwaiger juristischer Schritte wurde bisher nichts bekannt.






