Nächtliche Großkontrolle in Dietzenbach: 24 Verstöße und eine Strafanzeige

Nächtliche Großkontrolle in Dietzenbach: 24 Verstöße und eine Strafanzeige
Spätabendliche Kontrollen in Dietzenbach deckten im vergangenen November zahlreiche Verstöße auf
Bei nächtlichen Überprüfungen in Dietzenbach wurden im November vergangenen Jahres in mehreren lokalen Betrieben Verstöße festgestellt. Ein Team aus acht Beamten kontrollierte Bars, Shisha-Lounges, Cafés und Spielhallen. An der Aktion beteiligten sich Aufsichtsbehörden aus Dietzenbach und Rödermark sowie die örtliche Polizei.
Ein besonderer Fokus lag auf Spielautomaten. Mehrere Geräte wurden versiegelt, da sie etwa über abgelaufene Software verfügten, falsche Zulassungsnummern aufwiesen oder von mehreren Spielern gleichzeitig genutzt wurden. Bei einigen fehlte die korrekte Betreiberkennzeichnung oder es waren Steuern nicht entrichtet worden.
In Dietzenbach wurden insgesamt 16 Verstöße dokumentiert, die jeweils mit einem Bußgeld geahndet wurden. Das Ordnungsamt Rödermark verhängte zudem in zwei Bars acht weitere Strafen, unter anderem wegen fehlender Rauchmelder und nicht ausgehangener Pflichtangaben wie Preisliste oder Jugendschutzbestimmungen. In einem Fall wurde Anzeige erstattet, nachdem eine Person weder einen gültigen Ausweis noch ein Visum vorlegen konnte.
Polizeihauptkommissar Jörg Weber koordinierte den Einsatz der Behörden bei den nächtlichen Kontrollen. Markus Hockling, Leiter des Amts für Sicherheit und öffentliche Ordnung in Dietzenbach, betonte die Notwendigkeit regelmäßiger, unangekündigter Überprüfungen und hob die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Behörden hervor. Bürgermeister Dr. Dieter Lang lobte die gelungene Kooperation und den Wissensaustausch zwischen den lokalen Aufsichtsbehörden.
Die Aktion führte zu Bußgeldern, der Sicherstellung von Spielautomaten und einer Strafanzeige. Die Behörden kündigten an, die Kontrollen künftig fortzuführen, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten. Die enge Zusammenarbeit zwischen Dietzenbach und Rödermark soll auch weiterhin ein zentraler Bestandteil der Überwachung bleiben.
