Monatelange Vollsperrung: Bahnverkehr im Süden Frankfurts steht still
Tim RichterMonatelange Vollsperrung: Bahnverkehr im Süden Frankfurts steht still
Große Bahnstrecke im Süden Frankfurts für über einen Monat gesperrt
Ab dem 4. April 2024 wird eine wichtige Eisenbahnstrecke im Süden Frankfurts für mehr als einen Monat vollständig gesperrt. Die Unterbrechung zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof wird sowohl den Regional- als auch den Fernverkehr beeinträchtigen – mit Zugausfällen und Umleitungen.
Die Bauarbeiten dauern vom 4. April bis zum 15. Mai 2024. In dieser Zeit werden Teile des Bahndamms abgetragen, neue Pfahlgründungen gesetzt und zwei provisorische Brücken über die Mörfelder Landstraße errichtet. Schwere Kräne positionieren die Konstruktionen, die den Zugverkehr voraussichtlich bis Ende 2027 tragen werden.
Im Fernverkehr kommt es morgens früh und spätabends zu Ausfällen oder ausfallenden Halten. Die Nachtverbindungen der Linie RB58 zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk entfallen komplett. Tagsüber wird die RB58 stattdessen über Frankfurt-Louisa umgeleitet.
Zudem beginnen die Vorbereitungen für die Widerlager einer künftigen festen Eisenbahnbrücke. Außerdem wird eine Entflechtungsanlage in der Nähe von Forsthaus saniert, wofür zusätzliche Pfähle und ein provisorischer Übergang nötig sind.
Die sechswöchige Sperrung dient der Modernisierung der kritischen Infrastruktur auf dieser stark frequentierten Strecke. Die provisorischen Brücken ermöglichen einen eingeschränkten Betrieb, doch Reisende müssen mit Verspätungen und geänderten Fahrplänen rechnen. Der reguläre Betrieb soll bis Mitte Mai 2024 wiederaufgenommen werden.






