Moira Lüttich verlässt Volt Wiesbaden nach massiven Hassattacken im Netz
Amelie BrandtMoira Lüttich verlässt Volt Wiesbaden nach massiven Hassattacken im Netz
Moira Lüttich ist mit sofortiger Wirkung von allen ihren Ämtern bei Volt Wiesbaden zurückgetreten. Die Entscheidung folgt auf eine Welle von Hassnachrichten, die sie und ihre Familie in den sozialen Medien erreichten. Die Partei bedauerte die Vorgänge, unterstützt jedoch ihre Entscheidung, sich auf ihre Kinder und ihr Wohlbefinden zu konzentrieren.
Lüttichs Rücktritt erfolgt nach massiven digitalen Angriffen gegen ihre Person. Die Attacken wurden als extrem beschrieben – weit über das hinausgehend, was ehrenamtliche Kommunalpolitiker:innen ertragen sollten. Die Partei bestätigte ihren Rückzug und räumte ein, welche Auswirkungen die Vorfälle auf ihr Privatleben hatten.
Edwin Meier, Co-Vorsitzender von Volt Wiesbaden, nannte die Situation erschütternd. Er betonte, dass der Hass gegen Lüttich jede akzeptable Grenze überschritten habe. Trotz allem bleibe die Partei dankbar für ihr langjähriges Engagement.
Lüttich spielte eine zentrale Rolle beim jüngsten Erfolg von Volt Wiesbaden. Durch ihr Wirken trug sie maßgeblich dazu bei, dass die Partei in der Kommunalwahlkampagne Stimmen und Sitze gewinnen konnte. Vorerst wird sie jedoch keine Interviews geben, um sich ganz ihrer Familie zu widmen.
Volt Wiesbaden hat Lüttichs Rücktritt angenommen und respektiert ihren Wunsch nach einem Rückzug. Die Partei würdigt ihre Verdienste, sieht aber auch, welchen Tribut die Anfeindungen gefordert haben. Bis auf Weiteres wird sie sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen, um die Folgen zu verarbeiten.






