Miss-Universe-Philippinen-Skandal: Warum eine Kandidatin plötzlich fehlt
Nico SchulzMiss-Universe-Philippinen-Skandal: Warum eine Kandidatin plötzlich fehlt
Die Miss Universe Philippines Organisation (MUPH) hat still und leise eine Kandidatin aus ihrem Teilnehmerinnenfeld gestrichen. Obwohl die Verantwortlichen den Namen der Betroffenen nicht nannten, mehrten sich die Spekulationen um die filippinisch-deutsche Bewerberin Imelda Schweighart. Fans bemerkten ihr Fehlen in aktuellen Werbematerialien, was die Diskussionen weiter anheizte.
Die MUPH bestätigte zwar die Streichung, weigerte sich jedoch, die Identität der Kandidatin preiszugeben. In einer Stellungnahme erklärte die Organisation, die Bewerberin habe zwar Ratschläge erhalten, ihr Verhalten habe jedoch weiterhin nicht den internen Standards entsprochen.
Die Aufmerksamkeit richtete sich bald auf Schweighart, nachdem ihre Fotos aus einigen offiziellen Beiträgen verschwunden waren. Zudem fehlte in ihrem Profil ein Tourismus-Video – eine Pflichtaufgabe für alle Teilnehmerinnen. Dieses Verschwinden brachte auch ihre frühere Kontroverse bei der Miss Earth 2016 wieder ins Gespräch, als sie nach Kritik an Schönheitsoperationen anderer Kandidatinnen als Miss Philippines Earth zurücktrat.
Schweighart war später in die Schönheitsbranche zurückgekehrt: Sie vertrat Deutschland bei der Miss Universe 2023 und gewann den Titel "Supermom" bei den Century Superbonds 2024. Zuletzt trat sie für Kalibo, Aklan, beim Miss Universe Philippines 2026-Wettbewerb an. Noch Anfang dieses Jahres hatte die MUPH Gerüchte über ihre Disqualifikation zurückgewiesen – doch die aktuelle Streichung wirft nun neue Fragen auf.
Auf Social Media nahm Schweighart direkt zu den Spekulationen Stellung. In einer Nachricht versicherte sie ihren Followern, dass ihr Weg unabhängig von den aktuellen Diskussionen weitergehe.
Ob es sich bei der gestrichenen Kandidatin tatsächlich um Schweighart handelt, bestätigte die Organisation bisher nicht. Ihre früheren Aussagen und jüngsten Aktivitäten in den sozialen Medien halten die Debatte jedoch am Leben. Fest steht: Mit der Entscheidung der MUPH geht der Wettbewerb mit einer Teilnehmerin weniger in die nächste Runde.






